Spannung garantiert
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne
vom 12. Oktober 2009, 08:30 Uhr
sehen Sie bei den Unternehmenszahlen nicht nur auf die Gewinne. Durch Kostensenkungsprogramme konnte in der jüngsten Vergangenheit vieles kaschiert werden, was eigentlich düster aussah. Mindestens ebenso bedeutend wie der Ausweis eines Gewinns ist die Entwicklung bei den Umsätzen. Irgendwann verpuffen eben alle Anstrengungen, die Kosten zu minimieren, wenn die Auftragsbücher schmal bleiben. Da die Berichtssaison ab dieser Woche richtig Fahrt aufnimmt, ist also für reichlich Spannung gesorgt. Gleich vier US-Banken und Investmenthäuser legen ab Mittwoch ihre Zahlen auf den Tisch. Aber auch einige Konjunkturdaten könnten die Märkte schnell ins Schwitzen kommen lassen. Heute wohl eher noch nicht, da kurs-relevante Termine eher Mangelware sind.
Die Börse in Tokio bleibt heute geschlossen. Heute wird in Japan der „Tag des Sports" gefeiert. An Sport ist heute nicht zu denken. Ich hatte mich schon zu früh gefreut: Halsschmerzen und Müdigkeit sind zurückgekehrt. Die Kaffeemaschine bleibt heute leider aus und Tee trinken ist wieder angesagt. Ich kümmere mich deshalb nur um den Dax und meine angeschlagene Gesundheit.
Trading-Chancen des Tages
Wie jeden Morgen habe ich auch diesmal ein paar Werte genauer für Sie unter die Lupe genommen. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades. Natürlich werden sich im Laufe des Handelstages auch noch andere interessante Trading-Chancen ergeben. Wie sich der Handelstag dann genau entwickelt hat, erfahren Sie in der Abendausgabe gegen ca. 18.30 Uhr.
Freundliche Dax-Eröffnung zum Wochenstart
Dax (DAX.I)
Der Dax sollte heute weit über seinem Schlusskurs vom Freitag in die neue Handelswoche starten. Die Vorgaben von der Wall Street sind gut, denn zum Ende der Handelssession konnten die Gewinne noch leicht ausgebaut werden.
Die massive Widerstandszone bei 5.750/60 Punkten könnte also gleich zu Handelsbeginn in den Blickpunkt rücken. Kann das Jahreshoch bei 5.761 Punkten überwunden werden, gehe ich long. Bei 5.813 Punkten lauert dann der nächste Widerstand, ein früheres Zwischentief. Scheitert der Dax jedoch am Jahreshoch oder vorher an der Kurs-Zone um 5.750/60 Punkten, verkaufe ich den deutschen Leitindex. Fällt der Dax unter das letzte signifikante Tief - vom Donnerstag - bei 5.665 Punkten, bleibe ich short investiert. Zeichnet sich hier aber ab, dass die Bullen wieder zu ihrem Recht kommen wollen, dann beende ich den Trade und kaufe den Dax - im Trader-Jargon „Drehen der Position" genannt. Gleiches Spiel vollzieht sich dann im Falle eines weiter fallenden Dax bei 5.620/30 Punkten, also long bei sich abzeichnender Kurs-Stabilität und weiter short, wenn die Abwärtsdynamik nicht abnehmen sollte. Sehen Sie sich hierfür im 1- oder 5-Minuten-Chart die Kerzen an. Sollten Sie eine professionelle Chartsoftware nutzen, dann genügt hierfür ein Klick mit der Maus.
Für Dax-Trades nutze ich ausschließlich den CFD auf den Dax. Diesen können Sie im CFX Trader via Kürzel DAX.I aufrufen.
Dax - 30-Minuten-Chart
Dax (DAX.I): Kann heute ein neues Jahreshoch - bislang 5.761 Punkte - markiert werden? Die Chancen dafür stehen gut!
