in Profit Radar zum Thema Derivate
vom
So wie eben den brasilianischen Real, den mexikanischen Peso, der indonesischen Rupie, dem malaysischen Ringgit oder dem chilenischen Peso (der südafrikanische Rand ist eigentlich inzwischen gut handelbar). Diese exotischen Währungen machen in dem Devisenkorb immerhin einen Anteil von 42 Prozent aus.
Rechnet man noch den russischen Rubel und den südafrikanischen Rand hinzu, dann macht der Anteil der Emerging Markets-Währungen sogar fast zwei Drittel des Währungskorbes aus.
Damit bietet das Zertifikat also nicht nur eine spannende Chance, von mittelfristig steigenden Rohstoffpreisen zu profitieren, sondern auch in die Währungen einiger der spannendsten Emerging Markets zu investieren (wie Brasilien, Indonesien oder auch Russland).
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi
- Kommentar von Klaus Keil
Was steckt dahinter? Herr Wilhelmi, der sich in seinen Kurzkommentaren im Profit-Radar vorwiegend im Nebulösen und Allgemeinen verflüchtigt, auch nie annähernd konkret wird, setzt sich nun bereits zum wiederholten Mal für ein bestimmtes Zertifikat ein, fordert regelrecht zum Kauf auf. Da MUSS man ja stutzig werden und fragen: Wie gut, Herr Wilhelmi, kennen Sie Herrn Rogers? Welche geschäftlichen Verbindungen, Beteiligungen, Beraterfunktionen etc. bestehen eigentlich zwischen Ihnen und Rogers und dessen Team bzw. dem Emittententeam? Warum eigentlich machen Sie so intensiv Werbung für dieses Zertifikat? Ich persönlich halte dieses Zertifikat von seiner Konstruktion her für äußerst problematisch und völlig undurchsichtig in der Kombination von Rohstoffen/Währungen. Ich hoffe, dass bald die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, solche Zertifikate zu verbieten! Das sind genau die Konstrukte, die mit zur Krise geführt haben (für die wir jetzt alle blechen müssen!) und die unbedarften Anlegern aufgeschwatzt wurden. Aber der Profit-Radar der Herren Wilhelmi/Michler ist ja nie zimperlich, wenns um Ethik in der Wirtschaft geht.
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