S&P 500 - BPI und VIX
Robert Schröder in Wave Daily
vom 9. Oktober 2009, 13:00 Uhr
ENL5454
Was macht eigentlich der Bullish Percent Index (BPI) auf den S&P 500?
Der Marktbreiten-Indikator fälllt zum ersten Mal seit Juli wieder deutlicher! Das jüngste Hoch bei 88,60 % (gleichzeitig ein Mehrjahreshoch) war schon sehr extrem. Mehr geht schon bald nichr mehr. Bei 100 % ist ja bekanntlich Schluss.
Charttechnisch kann man hier eher wenig machen. Die (bärische) Keilkonstellation hatte ich schon einige Mal gezeigt.
Es besteht damit die Chance, dass wir das Hoch beim BPI und entsprechend beim S&P 500 schon gesehen haben.
Zum VIX.
Was ist das denn überhaupt? Dazu eine kurze Erklärung:
"Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX) drückt die erwartete Schwankungsbreite
des US-amerikanischen Aktienindex S&P 500 aus. Der Volatilitätsindex VIX gibt die vom Markt erwartete
kurzfristige Schwankungsintensität (implizite Volatilität) anhand von Optionspreisen auf den S&P 500 über
30 Tage in Prozentpunkten an. Ein hoher Wert weist auf einen unruhigen Markt hin, niedrige Werte lassen
eine Entwicklung ohne starke Kursschwankungen erwarten. Der VIX wird daher auch Angstbarometer"
genannt (das deutsche Pendant ist der VDax). Zwischen VIX und S&P 500 liegt eine gegenläufige
Korrelation vor. Steigt die Volatilität des VIX an, dann fällt in der Regel der S&P 500. Fällt die Volatilität des
VIX, dann steigt der S&P 500."
Auch beim VIX lässt sich die Charttechnik nur sehr spärlich anwenden. Hier notiert er aktuell auf einer zentralen Unterstützunglinie.
Hält sie und prallt der Index von dort nach oben ab, muss in Zukunft mit ansteigender Volatilität und fallenden Kursen beim S&P 500 gerechnet werden.