Soros äussert sich positiv zum Ethanol
Miriam Kraus und Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 26. März 2007 20:45 Uhr
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Liebe Leser,
Ihnen allen ist der grosse Fondsmanager George Soros sicher ein Begriff. Der Milliardär leitete zusammen mit Jim Rogers einen der grössten Fonds weltweit.
Kein Wunder, dass jeder gerne wissen würde worin Soros investiert ist. Doch Soros ist keiner der die Medien über alles liebt.
Dennoch gab er der brasilianischen Finanzzeitung Valor Economico letztens ein Interview.
So will ich Ihnen den Inhalt des Gespräches nicht vorenthalten.
Soros wettet auf den Erfolg von Ethanol
Soros hält Ethanol für gegenwärtig eines der attraktivsten Investments.
Er glaubt, die Beliebtheit des Ethanols als alternative Energiequelle wird noch weiter steigen.
Aus diesem Grund ist er auch gegenwärtig in ein südamerikanisches Unternehmen investiert und nach eigenen Angaben damit einer der grössten Ethanolproduzenten Brasiliens.
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Mit seiner Meinung zum Ethanol steht Soros nicht alleine. In den USA wo Ethanol aus Mais hergestellt wird stiegen die Maispreise um ein Vielfaches während des vergangenen Jahres. Und US Präsident Bush erhöhte die Attraktivität des Sektors noch einmal während seiner Rede zur Lage der Nation, indem er sich dahingehend äusserte die USA würden ihre Ethanolindustrie noch weiter ausbauen.
Brasilien
In Brasilien dagegen setzt man auf Zuckerrohr zur Herstellung von Ethanol. Das weltweite Interesse am brasilianischen Zuckerrohrsektor boomte ebenfalls in den letzten anderthalb Jahren und erhilet frischen Aufwind durch das Anfang des Monats zwischen US Präsident Bush und Brasiliens Präsident Da Silva unterzeichnete Memorandum der Verständigung darauf die Biokraftstoffe verstärkt als Alternative zu Petroluem auf den amerikanischen Märkten anzupreisen.
Brasilien – nebenbei bemerkt das Land, welches weltweit die niedrigsten Produktionskosten in der Herstellung von Ethanol aufweist – ist die weltweite Nummer Eins der Zuckerproduzenten und Exporteure. Es ist überdies die weltweite Nummer Eins der Ethanol Exporteure, allerdings nach den USA nur die Nummer Zwei der Ethanolproduzenten.
Es ist folglich kein Wunder, dass ausgerechnet diese beiden Nationen ihr Konzept von einer sauberen Alternativenergie zum Erdöl in die Welt tragen.
Brasilien steigert seine Zuckerproduktion immer mehr und wird in einigen Jahren sicher auch völlig unabhängig von den Ölpreisen existieren können. Doch Brasilien will mehr. Denn was auf dem heimischen Markt funktioniert, so das Denken der Brasilianer, sollte auch sonst überall funktionieren.
Ethanolpreise
Der Markt gibt den Ethanolbullen bislang Recht. Der Preis für Ethanol im Nearby Maifuture stieg allein in den vergangenen zwei Monaten um fast 28 % auf gegenwärtig 2,30 US Dollar pro Gallone.
Aber liebe Leser, ich glaube wir sollten noch ein wenig tiefer in die gesamte Materie einsteigen. Im zweiten Teil...