Sollte ich meine Einstellung zu Greenspan und Friedman überdenken?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 3. Februar 2012, 07:30 Uhr
ENL5454
In Washington sind seit dem Jahr 2001 33 neue Gebäudekomplexe errichtet worden, deren Bewohner mit Geheimdienst-Aktivitäten beschäftigt sind.
Ja, liebe Leser, die bewaffneten Zombies tun so, als ob sie das "land of the free" beschützen. Aber sie sind dessen größte Feinde. Im Jahr 2011 setzten sie eine neue Verteidigungsausgaben-Gesetzesvorlage durch...welche die alten "habeas corpus"-Rechte der Amerikaner außer Kraft setzte.
Der Oberbefehlshaber nahm für sich auch das Recht in Anspruch - und übte es aus - jeden überall töten zu lassen, auf seinen Befehl hin. Und sowohl der Präsident als auch der Kongress gaben weiterhin Geld aus, das sie nicht haben, für unnötige Dinge, obwohl es offensichtlich ist, dass die Nation Pleite ist.
Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Das Imperium wird einen Dolchstoß in den Rücken erhalten, von denen, die es schützen sollen.
Früher oder später werden die Geldgeber der USA realisieren, dass sie Schulden vom größten Schuldner der Welt halten - welcher sich weiterhin mehr und mehr Geld leiht, welches er nicht zurückzahlen kann. Dies ist keine großartige Möglichkeit, Kapital zu erhalten.
Mal sehen. Wie kann die US-Regierung ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen, wenn die Steuereinnahmen nicht reichen und sie sich nicht immer weiter verschulden kann? Geld drucken!
Ja, liebe Leser. Dazu wird es wahrscheinlich kommen. Das ist das Endspiel des Systems von Papierwährungen. Und wenn die Regierung Geld druckt...wie in Simbabwe oder Argentinien...oder der Weimarer Republik...dann bricht die Hölle los.
Dies führt mich zum Nachdenken. Was wäre, wenn das die ganze Zeit der Plan von Alan Greenspan gewesen wäre? Was wäre, wenn er wirklich Ayn Rands Mann in Washington gewesen ist? Was wäre, wenn seine Absicht die Zahlungsunfähigkeit der USA gewesen wäre, indem er eine finanzielle Problematik heraufbeschwört?
Vielleicht wusste er, dass das ohnehin unausweichlich gewesen ist. Vielleicht war er der Ansicht, dass er besser mit den Wölfen heult als sich dagegen zu stellen...und deshalb den Weg mitging.
Hin zum Kollaps des Dollars.
Was, wenn er doch nicht so ein Schurke gewesen ist? Ich gebe Alan Greenspan den Vorzug des Zweifels. Vielleicht sollten wir auch das Werk von Thomas Friedman überdenken?
Friedman war unter denen, die die Administration von George Bush in den Irakkrieg drängten und dazu applaudierten. Er erzählte es uns damals nicht, aber jetzt teilt er uns den Grund mit, warum er für den Krieg war - er war einfach neugierig.
"Könnten wir mit dem irakischen Volk zusammenarbeiten", wollte er wissen", um diesen zentralen Staat im Herzen der arabischen Welt politisch zu ändern und ihn und die Region auf einen demokratisierenden Weg zu bringen?"
Zum ersten Teil von: "Tödliche Medizin"
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Livia (03.02. 2012 18:14 Uhr):
Militärausgaben rechnen sich nur, wenn man einen Krieg damit gewinnt und Gebiete / Patente / Märkte gewinnt, die das Ganze finanzieren. Schon Wallenstein hat erkannt, daß der Krieg den Krieg finanzieren muß;, daran hat sich bis heute kein stück geändert. Seit dem II Weltkrieg hat die USA keinen Krieg mehr gewonnen; das ist ungefähr die selbe Situation wie im römischen Reich nach Hadrian: Man kann das Imperium finanziell und personell nicht mehr aufrecht erhalten.
Antworten- Antwort von Peter Harting (08.02. 2012 00:43 Uhr):
Da haben die Deutschen 1955 versagt, als sie die Bundeswehr zuließen. (ich war erst 13, aber mein Vater und Heinemann waren gegen die Wiederbewaffnung. Mit dieser neuen Wehrmacht wurden nur "Wirtschaftsstandorte" geschaffen, nun werden sie wieder geschlossen, wofür? Unnützes Geld musste geschaffen werden, um das zu bezahlen. Nun fluktuiert es im spekulativen Nirgendwo und "stimuliert" die Märkte. Brauchen wir eine neue Hunnengefahr? Sind das die armen Perser? Müssen die als Prügelknaben herhalten?
- Antwort von Peter Harting (08.02. 2012 00:43 Uhr):