Solarworld Charttechnik
Tom Firley in Investors Daily
vom 19. Februar 2010, 18:00 Uhr
ENL5462
Bereits am Mittwoch sagte ich Ihnen bei der Betrachung Charttechnik Sixt, dass eine Aktie (oder ein Rohstoff oder jeder andere Vermögensgegenstand) viel höher steigen kann, als sich die Anleger dies vorstellen können. Leider gilt dies auch für den umgekehrten Fall...
Welcher Anleger hätte wohl im Mai 2003 gedacht, dass die Solarworld-Aktie von 0,25 Euro auf bis zu 47,95 Euro im November 2007 steigen würde? Das ist ein Ergebnis von unglaublichen 19.080 Prozent, die Aktie hat sich also ver-190-facht.
Aber wahrscheinlich haben auch die wenigsten Anleger damit gerechnet, dass der Kurs der Solarworld-Aktie dann wieder von knapp 48 auf aktuell 11,30 Euro einbrechen würde... ein Verlust von 76 Prozent...
Chart Solarworld kurzfristig
In der kurzfristigen Chartanalyse sehen Sie, dass der Solarworld-Aktienkurs gerade mit einer wichtigen Unterstützung (dem 2008er Tief) kämpft.
Sicherlich bleibt das Solar-Unternehmen aus dem Tec Dax beobachtenswert. Aber solange der Kampf um diese wichtige Unterstützungs-Marke aber nicht ausgefochten ist, bleibe ich in der Tat stiller Beobachter. Möglicherweise ist die Aktie ja auch bald einstellig (bei einem Rutsch unter 10 Euro) zu haben.
Charttechnik Solarworld heute
Heute stand die Solarworld-Aktie im Tief bei 11,13 Euro, konnte sich im späten Handel dann wieder etwas berappeln und stieg auf 11,35 Euro... Für (noch nicht engagierte) Short-Zocker dürfte die Aktie unter 11 Euro besonders interessant werden...
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Andreas Otto (26.02. 2010 08:45 Uhr):
Hallo Herr Firley, immer wenn ich Ihnen kurz schreibe möchte ich es auf keinen Fall verpassen Ihnen zu ihrem großartigen Newsletter zu gratulieren. So auch diesmal, weiter so, sehr informativ und hilfreich! Ich habe eine Frage zu ihrem gestrigen ( vom 25.2.) "P.S." zu Solarworld. Sie schrieben: "Das ist zwar nur ein Aktien-Verlust von etwa 9 Prozent... doch Zocker können da enorme Gewinne herausholen - mit den entsprechenden Derivaten." Genau zu dieser Aussage suche ich schon lange ein klar beschriebenes Beispiel. Die Aktie verliert 9 % aber der "Zocker" holt das x-fache heraus. Ich gehe davon aus das der "Zocker" einen kleineren Betrag ( seinem Moneymanagement entsprechend) setzt der aber ohne Stopp gesetzt wird ( also alles weg bzw. ein großer Gewinn --> wie groß sollte eigentlich so ein Gewinn sein damit die Rechnung auch "Moneymanagementmäßig" aufgeht? Ich werde ja öfters mal meinen eingesetzten Betrag verlieren). Sicher können wir beim Beispiel Solarworld bleiben und Sie können ein geeignetes Derivat nennen und mal kurz vorrechenen wie der Gewinn gewesen wäre wenn die Aktie eben diesen einen Euro fällt. Mit bestem Dank im voraus, ihr Leser Andreas
Antworten- Antwort von Tom Firley (27.02. 2010 10:49 Uhr):
Halllo Herr Otto, herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Sicherlich werde ich zu diesem Thema einmal ein Beispiel bringen. Allerdings gibt es für die angesprochene Short-Position unzählige "Möglichkeiten". Als "Hopp-oder-Topp-Zock" (wie von Ihnen angesprochen) oder aber eben auch als zahmere Spekulation (mit Stopp). Oder gar als zahme 1:1-Put-Spekulation via Optionschein (also fällt Solarworld 10%, steigt der Schein entsprechend 10%). Aber in allen drei Fällen wichtig: Wann werden Gewinne mitgenommen? Wie Sie aber richtig vermutet haben, hätte ich hier einen "schnellen" Zock bevorzugt (geht auch über CFDs) und würde noch einmal über einen weiteren Zock nachdenken, wenn Solarworld die 10 Euro-Marke unterschreitet. Wie gesagt, dieses Thema werde ich sicherlich in näherer Zukunft im Investors Daily behandeln. Viele Grüße Tom Firley
- Antwort von Tom Firley (27.02. 2010 10:49 Uhr):


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