Solarmodule: Ende des Preisverfalls?

in Profit Radar zum Thema Alternative Energ.
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Interessanterweise meldet sich ausgerechnet mit Suntech ausgerechnet ein chinesisches Solarunternehmen, das mit einem Ende des Preisverfalls rechnet - in ein bis zwei Jahren. Die Herstellungskosten würden weiter sinken, so Suntech, allerdings könne man die Kostensenkungen nicht komplett an die Kunden weiter geben. Auf diese Weise kämen die Solarunternehmen wieder in die Gewinnzone zurück.


Nun, warten wir es ab. Normalerweise hat die Börse ein feines Gespür dafür, wenn sich Trends ändern, neue Entwicklungen ergeben und neue Märkte auftun. Die Börse ist ein Vorlaufindikator und nimmt Entwicklungen vorweg. Wenn wir das einmal unterstellen, dann müssen eigentlich die Solarwerte so langsam wieder anziehen, nachdem sie sich in den letzten Monaten als gigantische Kapitalvernichtungsmaschine gezeigt haben.

Doch ein Blick auf die Charts der großen Branchenvertreter zeigt das ganze Ausmaß des Preisverfalls:

Yingli Green Energy -68,90% 

Trina Solar -69,48%

Suntech Power -78,04%

First Solar -88,48%

Solarworld -84,33%

Obwohl die chinesischen Solarunternehmen als die großen Gewinner des Preiskampfes gelten, haben sie unter der Konkurrenz genauso gelitten. Das sehen Sie zum Beispiel am Kursverlauf von Yingli Green Energy, Trina Solar und Suntech Power. Nicht sehr viel besser steht um den großen US-Anbieter First Solar, und auch das Bonner Unternehmen Solarworld fristet nur noch ein Schattendasein.

Dabei gibt es durchaus gute Nachrichten aus der Branche. Mehr dazu im nächsten Profit Radar.

 

Gute Kurse wünscht

Volkmar Michler


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