So werden die Insider reich

in Kapitalschutz Akte zum Thema Aktien
vom


Wie werden die Insider reich? Hier ist eine weitere Information, welche einen Teil der Antwort liefert. Die Regierung gibt "Auslandshilfe" für arme Länder. Und dann wird diese Auslandshilfe in Militärhilfe umgewandelt...so dass das Geld in die Taschen der Lieferanten des Pentagons wandert...deren Lobbyisten...und den von diesen umworbenen Politikern.


Zwei Drittel der US-Auslandshilfe sind in Wirklichkeit Militärhilfe

von David Wallechinsky, Noel Brinkerhoff

Während sich einige Amerikaner darüber beschweren, dass die Auslandshilfe das Geld der Steuerzahler im Ausland verschwendet und dass dieses Geld besser zu Hause verwendet werden könnte, realisieren diese vielleicht nicht, dass die heutige Version der Auslandshilfe nicht mehr das ist, was sie einmal war. Man könnte von der "Pentagonisierung" der US-Auslandshilfe sprechen.

Bis vor ein paar Jahren war das State Department die führende staatliche amerikanische Institution, wenn es um die Vergabe von Auslandshilfe ging. Aber seit Beginn der zweiten Amtszeit von George W. Bush und fortgesetzt unter der Obama-Administration hat das Verteidigungsministerium das State Department überholt, wenn es um die Unterstützung ausländischer Initiativen geht, von denen die meisten militärisch orientiert waren.

In den letzten zwei Jahren hat das Pentagon 10 Mrd. Dollar mehr als das State Department für US-Auslandshilfe ausgegeben. Das Verteidigungsministerium plant für das laufende Jahr ein, 17 Mrd. zu investieren für das Training ausländischer Soldaten und Polizisten, für Hilfe bei der Drogen-Bekämpfung, für Aktivitäten des Anti-Terrorismus und Infrastrukturprojekte, unter anderen Programmen.

Unter den Ausgaben, die im jüngst verabschiedeten 2012 National Defense Authorization Act enthalten sind, sind 1,1 Mrd. Dollar für die Regierung von Pakistan, für behauptete Anti-Aufstands-Bemühungen, und 415 Mio. Dollar für zwei Programme, welche euphemistisch bekannt sind als der "Combatant Commander Initiative Fund" und der "Commander Emergency Response Fund". Übersetzt bedeutet dies, dass es um Cash geht, welches von US-Kommandeuren verteilt werden kann.

Zum ersten Teil von: Von den Millionären im US-Kongress
von
Bill Bonner
Bill Bonner

Bill Bonner ist einer der anerkanntesten Finanzexperten der USA und Bestseller-Autor. Bei uns schreibt er regelmäßig im Börsen-Newsletter Kapitalschutz Akte.


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Kommentar von Livia

So funktioniert das bei jeder Auslands- und Entwicklungshilfe! Man gibt armen Ländern Kredite, damit sie sich Waren kaufen, die sie im Grunde nicht brauchen, die aber die Industrie als Ladenhüter gerne los werden möchte. Um die Zinsen zu bezahlen, müssen diese Länder nun ihre letzte Banane exportieren und bekommen nun weitere Kredite, um zu industrialisieren, damit man die Schulden zurückzahlen kann. Als Folge davon rentiert sich die Produktion in den Industrieländern nicht mehr und die Arbeitsplätze gehen verloren. Folge: Alle sind verschuldet! Fazit: Außer den Bankstern nutzt das keinem!!! Das ist auch nichts neues, sondern detailiert nachzulesen in dem Werk "Die Bankiers-Verschwörung" geschrieben 1954!

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Antwort von Peter Harting:

Auch die drei Zitatgeber im Kommentar zum Nachbarartikel, sie lebten teilweise noch früher.

Kommentar von Guillermo

Na ja, alles schön und gut, aber das für den kampf gegen den drogenhandel ausgegebene geld ist wahscheinlich das am wenigen unnützbare asugegebene geld. Meines erachtens kann der drogenhandel nur bekämpft werden wenn die Staaten weltweit den drogensüchtigen ( eigentlich drogenkranke ) in öffentlichen gesundanstalten täglich ihre drogendosis gratis geben. Damit wird den Händlern, und den produzenten von kokain in mittelamerika, und opium in mittelostländer das handwerk einfach weggenommen, denn wer wird dafür bezahlen wenn er dasselbe, und von guter qualität einfach umsonst erhält, und was wirklich billiger für das staatsetats ausfällt ist das das geld zur behandlung der drogenkranken zweckvoller ausgegeben werden kann, aber das tut leider keiner, denn dann werden viele insider ihrer einahmenskwelle beraubt.

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Kommentar von Wilhelm Schwermann

geht das in Deutschland u. Europa nicht aus so? Die Griechen haben so viele Kriegsschiffe, natürlich auf Pump, gekauft, Thyssen hat den Kredit geliefert und ja, die Kriegsschiffe auch. Nun kriegen die Kredite den Hair-Cut, die Zeche zahlen die Steuerzahler u. die Thyssen-Mananger bekommen Boni u.a.

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Kommentar von Manfred

Nun haben wir in Europa ein fast gleiches Problem. Es sieht so aus als würden wir Griechenland einen Militärapparat finanzieren, der nun wirklich nicht zur finanziellen Lage des Landes passt und der auch nicht nötig ist, wenn man bedenkt, wie sehr sich die Türkei um die Aufnahme in die EU bemüht. Ich glaube es ist an der Zeit eine Forschungsarbeit mit einer auskömmlichen Dotierung auszuloben,welches das Thema "Wie entledigt sich eine Demokratie, möglichst friedlich, seines aufgeblähten Militärapparates". Offensichtlich gelingt es aber in den USA, die Menschen von der Notwendigkeit dieser Militärausgaben zu überzeugen, die soziale Not ist offensichtlich nicht groß und breit genug. Das bedeutet wieder, daß es noch einige Zeit braucht, bis die Militärausgaben die erforderliche Höhe erreicht haben. Auf eines ist allerdings Verlass, die Gier garantiert, daß es so kommen wird.

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