So viele Konjunkturprogramme
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 15. Januar 2010, 07:30 Uhr
ENL5462
Es ist erstaunlich und es gefällt mir".
Elisabeth entdeckt nach 15 Jahren, die wir weitestgehend in Paris verbracht haben, das Leben in den Vereinigten Staaten wieder. Wir leben jetzt in einem der Vororte von Washington DC.
Wie ist es zu erklären, dass die Aktien steigen. Sagen sie eine boomende Wirtschaft voraus? Oder sagen sie nur, dass es mehr leichtes Geld von der Regierung gibt? Weisen sie auf das Ende der Konjunkturkrise hin? Oder auf Konjunkturprogramme ohne Ende?
Hier auf diesen Seiten werde ich weiter an meinen Ansichten festhalten. Wir befinden uns in der Krise. Sie wird nicht enden, ehe sie ihre Arbeit verrichtet hat. Und nachdem die Regierungsvertreter versuchen, die Krise zu verhindern, sie abzuhalten, sie abzuwenden und zu verzögern, könnte es Jahre dauern, ehe die Krise ihre Arbeit verrichtet haben wird.
Martin Feldstein, ein Experte in Sachen Geschäftszyklen, sagt in einem Interview auf Bloomberg Radio am 17. Dezember:
Die Krise liegt noch nicht hinter uns"
Er erklärt, dass 90% des Wachstums im dritten Quartal aus den Konjunkturmaßnahmen stammten. Und die führten insgesamt lediglich zu einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukt von 2,2% aufs Jahr gerechnet - weit unter den Sätzen, die normalerweise das Ende einer Rezession ankündigen.
"Normal ist es, wenn das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal nach einer Rezession um 7,3% aufs Jahr gerechnet steigt. 2,2% sind kein Grund zur Aufregung - normalerweise würde man sich Sorgen machen."
Noch nie, seit Beginn der Aufzeichnungen, gab es in der Geschichte nach einer Reihe fallender Zahlen ein Wachstum, das so schwach ausfiel, wie das, dessen Zeugen wir gerade werden. Bedenkt man all die Bemühungen der Regierung, schnell eine Erholung zu erreichen, ist das, was wir im dritten Quartal zu sehen bekamen weit von dem entfernt, was wir an den Finanzmärkten erleben - um es knapp auszudrücken eher traurig."
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Lützenrath (15.01. 2010 09:20 Uhr):
diese Erkenntnis müsste jedem Anleger im Nacken sitzen. Nach den Kurssteigerungen enge Gewinnsicherung!!! Ich rechne mit einem DAX um 4000 zur Jahresmitte. Wenn nicht sogar darunter. Ich hoffe mich zu irren.
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