Skurrilitäten des Lebens
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 15. Oktober 2010, 12:00 Uhr
ENL5454
*** Zum Ende der Woche einige Skurrilitäten aus dem südlichen Afrika. Laut Produktmanager habe ich die Tendenz, von meinem Thema „Finanzmärkte" durchaus abzuweichen. Und da möchte ich ihn doch mal in seiner Ansicht bestätigen.
Deshalb nun zu den „Skurrilitäten" (ich würde sie tragikomisch nennen) aus dem südlichen Afrika:
*** Simbabwe.
Da hatte der simbabwische Fußballverband Zifa einen neuen Nationaltrainer verpflichtet, Tom Saintfiet, gebürtiger Belgier.
Er hatte erste Trainingsstunden mit seiner Mannschaft durchgeführt...
...da erreichte ihn eine Warnung des Fußballverbands: Achja, man habe wohl übersehen, dass er ja auch noch eine Arbeitserlaubnis brauche. Er möge doch bitte möglichst schnell das Land verlassen, damit er nicht verhaftet würde.
Man lese und staune. Dies wurde ihm vom nationalen Fußballverband mitgeteilt.
Der Mann zögerte nicht lange und floh Hals über Kopf aus dem Land.
*** Namibia.
In der Hauptstadt sollte ein örtliches Waisenheim geräumt werden, die Kinder in andere Einrichtungen gebracht werden.
Doch was war das? Für rund die Hälfte der 37 Kinder erschienen auf einmal deren Eltern. Waisenkinder? Keineswegs, aber es war offensichtlich praktisch, die Kinder dort verpflegen zu lassen. Aber woanders hin...nein, dann holen wir sie doch lieber ab...
Mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich für diese Woche von Ihnen! Kommenden Montag werde ich mich auf dem Weg nach Europa befinden (und Afrika liebe ich inzwischen!!) - meinen nächsten Trader´s Daily-Beitrag erhalten sie dann am Dienstag.
Bis dahin, schönes Wochenende,
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Trader´s Daily