Sixt übertrifft eigene Prognosen
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 27. März 2003 18:00 Uhr
ENL5454
Deutschlands größter Autovermieter Sixt konnte den Konzerngewinn vor Steuern in 2002 um 17 % auf 35,2 Mio. Euro steigern. Damit übertraf Sixt die eigenen Prognosen. Der Jahresüberschuss stieg um 16 % auf 15,4 Mio. Euro.
Allerdings ist der operative Konzernumsatz aus Autovermietung, Leasing und E-Commerce um 2,8 % auf 897 Mio. Euro gesunken. Auch der gesamte Umsatz, inklusive Fahrzeugverkäufen, sank von 2,34 Mrd. Euro auf nun 2,22 Mrd. Euro. Begründet wurde das mit der Verringerung der Mietwagenflotte.
Die ersten beiden Monate des laufenden Jahres zeigen positive Tendenzen. Trotzdem geht Sixt nicht mehr, wie noch im November, von einem zweistelligen Gewinnzuwachs in 2003 aus. Aber eine konkrete Prognose sei nicht möglich. Grund: Der Irakkrieg. Denn die Auswirkungen auf den Geschäftreiseverkehr seien noch nicht abzuschätzen.
Die Dividende für 2002 soll verringert werden. Sie soll 52 Cent je Vorzugsaktie und 50 Cent je Stammaktie betragen.