Sixt bekräftigt Jahresprognose und wird mit Kursgewinn belohnt
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 29. November 2002 18:00 Uhr
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Der Autovermieter Sixt (WKN 723132) muss einen Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten des Jahres von 7,4 % auf 1,59 Mrd € hinnehmen. Trotzdem konnte der Gewinn vor Steuern und Zinsen im gleichen Zeitraum um 22,1 % auf 31,7 Mio € gesteigert werden.
Allein im dritten Quartal ist der Vorsteuergewinn um 17,6 % auf 15,4 Mio € angestiegen. Für das Gesamtjahr bekräftigt Sixt das Ziel, den Vorsteuergewinn bei konstantem Umsatz um 15 % steigern zu können. Beim Ausblick auf das nächste Jahr hofft Sixt auf ein Umsatzplus von 5 %, sowie einem Anstieg des Gewinns vor Steuern und Zinsen um über 10 %. Allerdings beruht diese Prognose auf der Annahme, dass es zu einer leichten Konjunkturbelebung in Europa komme.
Bei Sixt zeichnet sich auch so etwas wie ein Boden ab, leider nicht deutlich genug. Man kann eine Spekulation wagen, wenn man durch einen dichten Stop Loss das Risiko minimiert. Denn es ist immer noch möglich, wenn auch unwahrscheinlich, dass Sixt noch einmal auf das Jahrestief bei 6,55 € zurückfällt. Wenn Sie davon ausgehen, dass Autoverleihen und Leasing eine Zukunft haben, dann sollten Sie unbedingt einen Stop bei unter 9 € setzen, wenn Sie es etwas sicherer haben wollen bei unter 8,45 €. Sixt hat ein Kurspotential von 12 €. Da ist ein größerer Widerstand; sollte der jedoch überwunden werden, kann es weiter gehen. Sixt gewinnt heute nach diesen Zahlen +8,11 % auf 10,00 €.