Sind Devisen von Rohstoff-Ländern eine Alternative?
Profit Radar zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 20. September 2011, 19:00 Uhr
ENL5454
Ich denke eher in Richtung der indonesischen Rupie, des thailändischen Bath und des neuseeländischen Dollar. Auch der chinesische Yuan wäre hoch interessant. Aber es wird ja noch einige Jahre dauern, bis diese Währung frei handelbar ist. Insgesamt sind die Währungen der Emerging Markets langfristig aussichtsreich.
Aber nicht alle Währungen werden gleich ansteigen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Jim Rogers Commodity FX TR Basket-Zertifikat (WKN-AA1 6X2, ISIN-DE000AA16X29) eingehen. Zuerst mal: Wie viel länger kann ein Name für ein Zertifikat eigentlich noch werden?
Da ist ja der halbe Profit Radar voll, wenn ich nur den Titel ausschreibe. Deshalb nenne ich das Produkt von jetzt an nur noch „Commodity FX Zertifikat". Das fraglos innovative Zertifikat der RBS ist das 1. Zertifikat, was auf einen Korb an Währungen von klassischen Rohstoff-Ländern gegen den US-Dollar setzt.
Das Zertifikat ist also vor allem für Investoren interessant, die an einen weiteren Bullenmarkt bei Rohstoffen glauben. Denn dann werden die Wirtschaften der Rohstoff-Länder deutlich wachsen. Das bietet wiederum Möglichkeiten zu Verbesserung der Staatshaushalte (z.B. Devisenreserven erhöhen, Schulden abbauen etc.).
Das wirkt sich dann wiederum positiv auf die Währung aus. Denn eine Währung ist im langfristigen Zeitfenster ja bekanntermaßen nichts anderes, als das Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung des eigenen Landes/Region. Auf der anderen Seite wissen wir alle, dass die USA alles andere als überzeugende volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen besitzen.In der nächsten Ausgabe geht es weiter.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi