Sie starten mit einem Performance-Nachteil von über 7,24%
Profit Radar
vom 11. Februar 2008 19:00 Uhr
ENL5454
Ein Vorteil dieses Infrastruktur-Fonds ist in der Tat, wie es die UBS beschreibt, „die breite Diversifizierung innerhalb des Sektors“. Dass die Anleger, davon profitieren, „dass UBS einer der wenigen Vermögensverwalter mit wirklich globaler Plattform ist“, muss man wohl eher auf humorvolle Weise zur Kenntnis nehmen. Wie „global“ die Schweizer UBS ist, konnte man auch daran erkennen, dass sie sich mit Ramschkrediten in den USA gehörig die Finger verbrannt haben.
Und jetzt muss offensichtlich schnell neues Geld in die Kassen, indem man ein Mega-Thema wie Infrastruktur besetzt. Denn wenn Sie einen Blick auf die Gebühren werfen, gehört der UBS-Fonds ohne Zweifel zu den teuersten Fonds. Zunächst schlägt ein Ausgabeaufschlag von 5% zu Buche. Wirklich ärgerlich ist die hohe Verwaltungsgebühr von jährlich 2,34%.
Wenn Sie also in diesen UBS-Fonds investieren, starten Sie im ersten Jahr direkt mit einem Verlust von über 7,34%. Das halte ich für nicht akzeptabel. Denn das müssen Sie an der Börse mit einem Fonds erst einmal verdienen. Natürlich muss auch das Fonds-Management verdienen, gar kein Frage. Doch 7% sind einfach zu viel. Zumal es im Infrastruktur-Bereich Alternativen gibt, die wir in Taipan bereits vorgestellt haben. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Fonds nicht währungsgesichert ist.
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler