Selbst Steve Jobs kommt ins Schwärmen

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die nachbörslich bekannt gegebenen Quartalszahlen von IBM und Apple konnten überzeugen. Bei beiden US-Unternehmen also nichts Neues: IBM steigert seit 31. Quartalen seinen Gewinn und Apple übertrifft fast immer seine eigenen, sehr ambitionierten Ziele. Der Apple-Chef, sonst ein eher zurückhaltender Zeitgenosse, kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ob iPad, iPhone oder iPod, jedes Produkt der Kalifornier wird ihnen aus der Hand gerissen. Dennoch verlieren beide Aktien nachbörslich an Wert. Sell on good news! Gerade bei Unternehmen, die regelmäßig positiv überraschen, trifft dies häufig zu, denn diese werden schon im Vorfeld der Veröffentlichung hochgekauft.


Der Aktienmarkt bleibt oben auf und die Chancen für einen weiteren Anstieg stehen nicht schlecht, denn die Unternehmensgewinne und die neuerliche Geldschwemme, sofern die Fed ihr Quasi-Versprechen auch einlöst, sichern nach unten ab. Gefahr kommt weiter von der Konjunkturfront. Wie es der deutschen Wirtschaft geht, werden wir heute um 11.00 Uhr erfahren, wenn der ZEW-Index veröffentlicht wird. Am Nachmittag werden dann wichtige US-Immobiliendaten bekannt gegeben. Die Berichtssaison hat heute wieder einige Leckerbissen vorbereitet: Goldman Sachs, Bank of America, Coca Cola, Yahoo und Johnson & Johnson. Insbesondere die Zahlen der Bankenwerte haben das Gewicht, den Gesamtmarkt zu beeinflussen.

 

Der Kurzüberblick:

Dax:

+0,37%

Dow Jones:

+0,73%

S&P 500:       

+0,72%

Nasdaq:

+0,31%

EUR/USD:

-0,24%

Gold:

+0,45%

Silber: 

+0,54%

Öl (Sorte Brent):        

+1,93%

 

Trading-Chancen des Tages

Wie jeden Morgen setze ich mich auch heute mit dem Dax und dem Währungspaar EUR/USD auseinander. Dies ist meine ganz private Watchlist mit potenziellen Trades, welche kurzfristig ausgerichtet sind.

 

Dax (DAX.I): stellt eine Gewinnserie ein Risiko dar?

Und wieder gelang es dem Dax ein weiteres Stück nach Norden voranzukommen. Auch meine Gewinnserie beim Dax konnte weiter ausgebaut werden. Mittlerweile sind es 14 Trades in Folge, die mit einem Plus abgeschlossen werden konnten. Bewusst oder unbewusst löst eine Gewinnserie Euphorie aus und lässt Risiken in den Hintergrund treten - etwa unverhältnismäßige Positionsgrößen zu wählen oder den Stopp auszuweiten. In dem ich offen damit umgehe, es gibt schließlich Unangenehmeres als Gewinnserien, ist das erhöhte Risiko nahezu gebannt.

Einen Long-Trade ging ich gestern ein, als das Jahreshoch überwunden werden konnte. Heute morgen befindet sich der Dax erneut knapp über der 6.500er-Marke. Setzt er auch nach der Handelseröffnung auf der Unerstützung bei 6.508/10 Punkten auf, gehe ich long.

Short gehe ich aber erst, wenn die 6.500er-Marke nach unten durchbrochen wird. Kann nach einer Schwächephase der Bullen die runde Kurs-Marke zurückerobert werden, warte ich mit meinem Long-Einstieg noch ab, ob auch das alte Jahreshoch genommen werden kann.

Oberhalb der aktuellen Notierung liegt der Widerstand bei 6.550 Punkten. Diese Hürde hatte ich schon gestern als erstes Ziel der Bullen ausgemacht. Scheitert der deutsche Leitindex an dieser Chartmarke, gehe ich short (und schließe zuvor etwaige Long-Positionen). Gelingt jedoch der Sprung über die Hürde, kaufe ich den Dax. Dann stellt sich dem Dax vor dem Erreichen der  6.600er-Marke nur noch der Widerstand bei 6.575/80 Zählern in den Weg. Hier gilt die gleiche Vorgehensweise wie am Widerstand bei 6.550 Punkten.

Auch wenn der Dax vorbörslich etwas nachgibt, die Aktienmärkte sind im Long-Modus und die vielen Wirtschaftsmeldungen des Tages bringen sicher viele neue Impulse. Ich rechne daher heute mit einem interessanten Handelstag.

Gestriges Ergebnis: Gewinn 40 Dax-Punkte

 

Dax - 30-Minuten-Chart - CFX Trader

Dax

Dax (DAX.I):  Wie schon gestern gibt der Dax vorbörslich etwas nach.

 

Weiterhin gilt:

Bei allen Dax-Trades ist zu beachten, dass diese möglichst eng abgesichert werden. Für mich bedeutet das ein maximaler Verlust von 25 Punkten pro Trade, den ich bereit bin zu erleiden.

von
Till Kleinlein
Till Kleinlein

Trotz des Erfolges seiner Empfehlungen legt Till Kleinlein ganz besonderen Wert auf ein passendes Geld- und Risikomanagement. Seine Leser profitieren täglich davon.

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