SDAX charttechnisch
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 9. Februar 2009, 17:00 Uhr
ENL5454
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Im Wochenverlauf hat sich nicht viel getan. Die Nebenwerte zeigen ein typisches, derzeit für Aktionäre von kleinen Gesellschaften negatives Verhaltensmuster. Die ersten Kurserholungen in den großen Indizes, die häufig von Short-Eindeckungen angeheizt werden, spiegeln sich kaum in den Nebenwerte-Indizes. Nach wie vor handelt der SDAX in unmittelbarer Nähe seiner sehr wichtigen Unterstützung bei 2.500 Punkten. Ohne Diskussion ist der primäre Abwärtstrend intakt. Der hier gewählte mittelfristige Chart zeigt das doppelte Dilemma im SDAX und das nun eine Entscheidung unmittelbar bevorstehen muss". Der SDAX hat es momentan mit zwei wichtigen Widerständen zu tun, was erklärt, warum es derzeit mit der Aufwärtsdynamik hapert. Zum einen stellt sich die mittelfristige Abwärtstrendgerade vom September dem Index in den Weg. Zum anderen handelt der Index unmittelbar am wichtigen 50-Tage-Widerstand, der ein Gradmesser für die mittelfristig orientierten Anleger ist. Sehr viele Fondsmanager z.B. stellen sich niemals gegen diesen gleitenden Markttrend. D.h., sie investieren nur in einen Markt, der sich oberhalb seines gleitenden 50-Tage-Durchschnitts befindet. Die Markttechnik, hier durch den MACD repräsentiert, verhält sich neutral bis leicht positiv. Die Signallinie verläuft sehr flach und in der Nähe der Nullinie, könnte aber bald ein positives Signal liefern. Durch die seit Oktober aufsteigende Trendgerade des MACD ist ein Kaufsignal wahrscheinlicher als ein Verkaufssignal. Auch seitens der Charttechnik ist also keine übertriebene Eile zu erkennen in den breiten Markt einzusteigen. Anders verhält es sich bei einigen sehr interessanten Indexmitgliedern, die ich auch zukünftig hier immer wieder beleuchten werde.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Klaus Buhl