SDAX charttechnisch aussichtsreich
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Dax 30
vom 1. April 2010, 17:00 Uhr
ENL5454
nachdem ich einige hundert E-Mails und Researchberichte überflogen, verarbeitet und meist schnell gelöscht habe, wurde mir schnell klar, dass ich während meines Urlaubes gar nicht so viel verpasst habe. Ganz ohne Probleme hätte ich noch eine Weile mit dem Rennrad die meist von der EU subventionierten Straßen in den Lavahängen der Insel Lanzarote unsicher machen können. Zumal dort das Wetter bedeutend angenehmer ist als hier im Rheinland. Ebenfalls war die freundliche Tendenz an den Börsen für Sie keine Überraschung, denn immerhin hatte ich Sie ja fairerweise über meinen Urlaub informiert und vor allem darüber, dass die Kurse IMMER steigen wenn ich Ferien mache. Zwar legte der SDAX nur" um etwas mehr als drei Prozent zu, was für zehn Handelstage eigentlich gar nicht so übel ist, macht aber nun einen charttechnisch hervorragenden Eindruck. Ich glaube, dass speziell die kleinen und mittleren Werte in den kommenden Wochen und Monaten bedeutend besser als die großen laufen" werden und kann mir Kurse im SDAX jenseits von 4.500 Punkten sehr gut vorstellen.
Konjunkturdaten weiter durchwachsen
Ebenfalls unverändert bleiben leider die wechselhaften Konjunkturdaten, die sich vollkommen dem unbeständigen Aprilwetter unterzuordnen scheinen. Nicht nur die gestrigen Daten eines (privaten) Anbieters zum US-Arbeitsmarkt enttäuschten, ebenfalls der bedeutende Einkaufsmanagerindex der Region Chicago. Sollten sich die wichtigsten Indikatoren nicht bald verbessern und auf einen selbsttragenden Aufschwung deuten, muss im Sommer oder Herbst mit einigen Tiefausläufern an den Börsen gerechnet werden. Denn bisher sind die Daten nicht so überzeugend, dass sie die Hausse der vergangenen Monate uneingeschränkt bestätigen würden. Sorgen machen mir auch die steigenden gestrigen Inflationszahlen und die sich abschwächenden Daten des deutschen Einzelhandels. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, sanken überraschend im Monatsvergleich die Umsätze saison- und kalenderbereinigt real um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich fielen die Umsätze real um 0,9 Prozent.
Dies ist natürlich vor allem jahreszeitlich gesehen eine große Enttäuschung, die ich aber gerne für Sie kompensiere. Denn nach jahrelanger und aufwendiger Recherche ist mir endlich ein wichtiger Durchbruch in der Analysetechnik gelungen, den ich Ihnen heute exclusiv vorstellen werde. Es handelt sich um eine revolutionäre Methode, wie man vollkommen sicher die besten internationalen Nebenwerte herausfiltern und fast ohne Risiko handeln kann. Hier geht es zur Erklärung des Hintergrundes!