Schweizer Franken im Höhenflug
Mr N. N. in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 16. Dezember 2010, 07:30 Uhr
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Am gestrigen Mittwoch ging der seit Wochen anhaltende Salami-Crash an den Rentenmärkten weiter. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen kletterte auf 3,53 Prozent. Bei der Rendite für 30-jährige US-Staatsanleihen ging es auf 4,6 Prozent nach oben.
Deutsche Umlaufrendite wieder bei 2,65 Prozent
Auch in Deutschland gehen die Renditen weiter nach oben. Zehnjährige deutsche Staatsanleihen rentieren wieder über drei Prozent. Die Umlaufrendite stieg gestern auf 2,65 Prozent. Ende August lag die Umlaufrendite bei nur noch 1,81 Prozent. Ein Anstieg von 84 Basispunkten binnen weniger Monate spricht für sich. Und ein Ende der Aufwärtsbewegung bei den Renditen scheint vorerst nicht in Sicht.
Anhaltende Aufwertung des Schweizer Franken
Weiter fällt auf, dass die massive Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung in eine neue Runde geht. Gestern markierte der Schweizer Franken ein neues Allzeithoch gegenüber dem Euro. Nur noch knapp 1,28 Franken waren für einen Euro nötig. Ob die Schweizer Nationalbank (SNB) nach den Interventionen zugunsten den Euro in den ersten Monaten diesen Jahres zugunsten des Euro erneut eingreifen wird, erscheint wenig wahrscheinlich.
EU-Beitritt der Schweiz?
Apropos Schweiz, Luxemburgs Ministerpräsident Juncker hat sich gegenüber der deutschen Wochenzeitung Die Zeit" für einen EU-Beitritt der Schweiz ausgesprochen. Die Schweiz sei europäisches Kernland, welches auch aus eigenem Interesse in die EU gehöre". Am Ende des Tages erscheint es wenig wahrscheinlich, dass die Schweizer Bürger in einer Volksabstimmung mehrheitlich für einen Beitritt in die EU der heutigen Prägung votieren werden. Zumindest aus heutiger Sicht.
Gedrückte Edelmetallpreise
Einmal mehr kam es parallel zu den steigenden Staatsanleihenrenditen am Edelmetallmarkt gestern zu einem leichten Rücksetzer auf Dollar-Basis. Am Abend notierte die Unze Gold bei 1380 Dollar bzw. 1044 Euro. Silber fiel auf 28,78 Dollar bzw. 21,77 Euro. Das Gold/Silber-Ratio lag bei knapp unter 48.
Weiter robuste physische Nachfrage
Indes wird aus dem Edelmetallhandel von einer anhaltend hohen physischen Nachfrage berichtet. Die Unze der Anlagemünze Krügerrand gab es für 1080 Euro zu kaufen. Die Unze Wiener Philharmoniker in Silber konnte für 25,2 Euro erworben werden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Dr Gunther Kümel (16.12. 2010 08:50 Uhr):
Das kann man "laut sagen", daß kein Schweizer in die EU oder die EURO-Zone will. Wer will das denn schon?? Von den Zahlern bestimmt kein einziger, und von den Deutschen auch keiner, der die Motivation hinter der EU-Gründung kennt. Selbst die Netto-Empfänger sehen in der EU eine Krake der NWO. Der langjährige EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) spricht bei Maybrit Illner am 9. Dezember 2010 Klartext: Das ganze Projekt „Europäische Einheit“ sei (wie die NATO) wegen Deutschland notwendig geworden. Es sei darum gegangen und gehe noch immer darum, „Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere“ werde. Damit widerlegt Verheugen (unbewusst?) die seit 20 Jahren von den Mainstreammedien verbreitete Lüge, die Europäische Union und der Euro würden Deutschland angeblich nutzen. Denn wie der (international-)sozialistische Verheugen selbst erklärt, dient die EU dazu, Deutschland den Zahn zu ziehen, soll also als Behinderung fungieren, damit Deutschland politisch und wirtschaftlich ungefährlich bleibt. Da wohl keiner glauben wird, unsere biedere Bundewehr würde Belgien oder Luxemburg überfallen, geht es also um den Transfer unserer Wirtschaftsleistung.
Antworten - Kommentar von s c magro (16.12. 2010 09:50 Uhr):
Juncker, selber ein Unding mit Profilierungswahn auf der poiitischen Bühne, hat die Schweiz als "geostrategisches Unding" bezeichnet. Es ist verständlich das Raubtiere (Juncker, Reding & Co) vor Begierde brennen dieses (noch) Fleischstück an sich zu reissen und zu zerfetzen. Und wenn innert 24 Stunden das Fleisch gefressen ist, bleiben nur ein paar Knochen, d.h. weitere 7,5 Millionen EU-Bürger, die darunter leiden müssen. Er persönlich oder die EU wird nicht für das Scherbenhaufen verantworten. Er ist NUR ein Politiker und nichts mehr. Mehr Adjektive sind nicht notwendig.
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