Schullllden!
unsrem Korrespondenten Bill Bonner in Investors Daily
vom 10. September 2004 18:00 Uhr
ENL5454
"Es ist wohl keine Übertreibung, zu sagen, dass der amerikanische Konsument der Motor der Nachfrageseite der Wachstumsgleichung der Welt seit 1995 war", meint Stephen Roach von Morgan Stanley.
Und dennoch können die Löhne dieser Konsumenten nicht mit der Inflationsentwicklung mithalten. Wie können sie weiterhin der "Motor der Nachfrageseite der Wachstumsgleichung der Welt" sein, frage ich, mit der Quengeligkeit eines 4-jährigen Kindes, dass in der Warteschlange vor der Kasse nach seine Eltern nach Süßigkeiten fragt. Die Antwort: "Schulllllden!"
"Die Verschuldung der Konsumenten ist im Juli stark gestiegen", so eine Schlagzeile in der gestrigen L.A. Times. Und nochmal Roach: "Ich erwarte schon seit einiger Zeit, dass der US-Konsument, der wenig Ersparnisse und viele Schulden und begrenztes Einkommen hat, etwas kürzer treten wird. Ein Slowdown in den USA (Nachfrageseite) und China (Produktion) ... hat das Risiko einer weltweiten Rezession im Jahr 2005 erhöht."
Ich hätte etwas Ähnliches sagen können, wenn mich irgendjemand gefragt hätte.
Ich habe übrigens interessante Dinge in britischen Zeitungen gefunden, siehe mein zweiter Beitrag unten. Vorher aber zu Tom Dyson: