Schützen Sie sich mit der „Aktien-Elite“ vor der kommenden Inflation!
Jürgen Schmitt (Gastbeitrag) in Investors Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 18. Mai 2010, 18:00 Uhr
ENL5454
Lieber Leser,
wussten Sie, dass der deutsche Aktien-Index zwischen 1922 und 1923 von 20 Punkten auf 269.000.000.000 Punkte kletterte? Das war im Zeitalter der Hyperinflation, als am Ende selbst für ein Pfund Butter mehrere Millionen hingeblättert werden mussten. Eine Währungsreform und die Einführung der Rentenmark waren nötig, um die Preisspirale in Deutschland zu durchbrechen. Die Ausgangslage ist natürlich mit heute nicht zu vergleichen, doch die Hauptursachen der Hyperinflation waren eine hohe Verschuldung und das Papiergeldsystem. Damit gibt es durchaus Parallelen
zur Gegenwart.
Auch heute macht das Wort „Inflation" wieder die Runde und in der Tat spricht sehr viel dafür, dass wir in den nächsten Jahren eine neue Art der Geldentwertung spüren werden. Schließlich werden weltweit wahnsinnige Geldmengen in den Finanzkreislauf gepumpt, um die Schuldenlöcher von „systemrelevanten" Unternehmen zu stopfen. Allein die Sanierung der maroden Bankenbilanzen erforderte schier irrsinnige Geldsummen. Mit Irland und Griechenland stehen nun erste prominente Staaten am Rande des Bankrotts. Auch hier helfen nur Milliardenspritzen, um Schlimmeres zu verhindern. Und mit Ländern wie Italien, Spanien, Portugal und England liegen weitere Patienten auf der Intensivstation. Nicht vergessen sollte man auch die großen Probleme in Osteuropa. Auch hier haben sich große Schuldenberge aufgetürmt.
Einige Volkswirte warnen sogar vor einer neuen Hyperinflation, was ich persönlich für absolut übertrieben halte. Allerdings rechne auch ich in den kommenden Jahren mit einer überdurchschnittlich starken Geldentwertung. Einmalig an der aktuellen Situation ist die Tatsache, dass erstmals die gesamte Wirtschaftswelt in einem Boot sitzt. Es gibt daher so etwas wie einen globalen Wunsch, die Finanzprobleme nicht ausufern zu lassen.
Eine gezielte Weginflationierung der Schulden wäre für alle Beteiligten die beste Lösung. Gefahr droht in diesem Szenario vor allem Festgeldanlagen und Anleihen. Rechnen Sie daher mit einer zunehmenden Flucht in Sachwerte. Hiervon werden in erster Linie auch Aktien profitieren, vor allem die absolute „Aktien-Elite" - das sind global agierende Unternehmen, die auch in Inflationszeiten Produkte und Dienstleistungen erbringen, die nahezu unverzichtbar sind.
Herzlichst Ihr
Jürgen Schmitt
Chefredakteur Aktien -Monitor
PS: Mit der in der Sonderanalyse getroffenen Auswahl an Aktien und Rohstoff-Zertifikaten schützen Sie Ihr Kapital vor der drohenden Inflationswelle. Weitere Informationen finden Sie hier: Inflationsschutz
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