Schlechte Neuigkeiten lassen Aktienkurs einer Tiger & Dragon Top-Empfehlung steigen
Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 11. Dezember 2006 20:45 Uhr
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Liebe Leser
Gegenwärtig befindet sich die weltweite Nummer 2 der Zinkproduzenten in einer lustigen Lage. Das Unternehmen war nämlich gezwungen äusserst negative Neuigkeiten von sich zu geben und erntet damit Kursgewinne, ebenso wie steigende Zinkpreise.
Produktionsstopp
Das ungenannte australische Unternehmen ist der zweitgrösste Zinkproduzent der Welt und eine meiner Topempfehlungen aus dem Tiger and Dragon Depot. Es hält nämlich mit seiner Century Miene die zweitgrösste Zinkmiene der Welt.
Aufgrund eines technischen Fehlers am Konzentratverdicker, mussten der Konzentrator, sowie die Pumpen am 9. Dezember still gelegt werden.
Der Ausfall wird voraussichtlich sieben Tage in Anspruch nehmen.
Der Produktionsausfall der Miene führt Schätzungen zur Folge dazu, dass das Unternehmen in diesem Jahr etwa 8300 Tonnen Zink und 700 Tonnen Blei weniger produzieren wird.
Warum sind dies gute Neuigkeiten?
Zunächst einmal muss das Unternehmen keine Angst vor etwaigen Klagen zur Nichterfüllung der Lieferverträge haben, denn im Karumba Hafen hält das Unternehmen noch genügend Zinkkonzentrat auf Lager um seine Lieferverträge zu erfüllen.
Auf der anderen Seite aber nicht viel mehr als das.
Lange Rede kurzer Sinn - Zink ist knapp…
Innerhalb eines Jahres haben sich die Zinkpreise mehr als verdoppelt. Dies aufgrund einer akuten Zinkknappheit. Hinzu kommen tiefe Lagerbestände.
Wenn nun also die zweitgrösste Zinkmiene der Welt für eine Woche ausfällt, so hat dies zwar keine nennenswerten schlechten Auswirkungen auf den Mienenbetreiber, aber signifikante Auswirkungen auf den Zinkpreis.
So auch jetzt… Kaum waren die Neuigkeiten veröffentlicht, stieg der Kurs der Aktie des Unternehmens. Dies als Antwort auf die richtige Spekulation auf daraufhin steigende Zinkpreise.
Zink steht gegenwärtig bei 1,97 US Dollar pro Pfund.
Der Preis könnte noch weiter ansteigen
Das Szenario eines noch weiter steigenden Zinkpreises ist nicht unrealistisch. Ein Verknappung führt zu einem zu geringen Angebot. Bei entsprechend hoher Nachfrage, muss auch der Preis steigen.
Tatsächlich ist, dass jeder der nun also noch vor Weihnachten unbedingt Zink kaufen muss, gezwungen ist zu höheren Preisen zu kaufen.
Wie auch immer…es könnte bis Weihnachten doch noch spannend werden bei Zink. Dank an den kaputten Konzentratverdicker.
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