Schering leidet unter hohen Währungseffekten
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 29. April 2003 18:00 Uhr
ENL5454
Der Pharmakonzern Schering (ISIN DE0007172009) konnte im ersten Quartal einen operativen Gewinn von 211 Mio. Euro vorlegen und blieb damit knapp auf Vorjahresniveau. Analysten hatten im Schnitt nur mit 208 Mio. Euro gerechnet. Der Konzerngewinn stieg um 10 % auf 127 Mio. Euro. Hier wirkte sich das Fehlen des Ergebnisses von dem Pflanzenschutzunternehmen Aventis CropScience aus, deren Anteile Schering verkauft hatte. Der Umsatz ging um 7 % auf 1,16 Mrd. Euro zurück. Hier wirkten sich Währungseffekte negativ aus, so dass auch die Analystenerwartungen verfehlt wurden.
Schering geht davon aus, dass sich die Währungseinflüsse, die in den USA das Ergebnis immerhin um 23 % belastet hatten, in diesem Jahr abschwächen werden. So bekräftigte der Konzern seine Prognose, dass sowohl der Umsatz kursbereinigt als auch der Gewinn im hohen einstelligen Bereich wachsen werde.