Schauen Sie über den Tellerrand hinaus auf Märkte und Aktien, die derz

in Profit Radar
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Dann warten Sie ab, bis sich Ihnen für die Aktien, die Sie gemäß Ihrer Portfoliostrategie ausgewählt haben, in der Panik attraktive Einstiegskurse bekommen. Wenn sich die ganze Situation beruhigt hat - und das tut sie immer - gehen Sie auf die Käuferseite. Wichtig sind bei diesem Vorgehen zwei Dinge:


  1. Lassen Sie sich von der aktuellen Panikmache nicht aus der Ruhe bringen. Analysieren Sie nüchtern, ob die Horrorszenarien, die dann garantiert durch die Presse geistern, wirklich wahrscheinlich sind. Möglich sind sie immer (das ist ja der Trick der Zeitungen, um Sie zum Lesen zu animieren), aber wie hoch ist die Eintrittswahrscheinlichkeit?
  2. Natürlich gibt es negative Faktoren. Wenn dem nicht so wäre, dann wären die Aktien oder Märkte ja nicht in Ungnade gefallen. Man muss diese Faktoren nur richtig einschätzen. Das gilt besonders für die Emerging Markets.

Sind die Faktoren, die eine Aktie, einen Sektor oder ein Land belasten wirkliche „Game-Changer", wie es die Amerikaner nennen? Also so tiefgreifende, grundlegende negative Veränderungen, dass sie die gesamte fundamentale Investmentstory zerstören? Nur wenn dies der wirklich der Fall ist, macht ein Kauf keinen Sinn mehr.

Ein gutes Beispiel ist der Solarsektor. Die einstigen Superstars sind seit über einem Jahr einfach nur „out". Die Gründe reichen von gekürzten Subventionen im Solarmarkt Nr. 1, Deutschland, über den ausbleibenden Boom im den USA bis zu sinkenden Solarmodul-Preisen.

Das sind alles kurzfristig negative Faktoren. Aber ist einer der Gründe ein echter Game-Changer, der die mittel- bis langfristige Entwicklung der Solarbranche in Frage stellt? Nein. Der letzte echte Game-Changer im Solarsektor war der Aufstieg der günstigeren chinesischen Solarunternehmen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.

 

 

Have a successful day,

 

Ihr

 

Daniel Wilhelmi

 


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