Salzgitter - Wo kommt Sie her, wo geht sie hin
Robert Schröder in Wave Daily
vom 8. Oktober 2009, 13:00 Uhr
ENL5462
Als Ergänzung zur gestrigen Analyse zu Salzgitter hiermit noch ein langfristiger Chart von Salzgitter. Ab 2003 - damals notierte die Aktie noch bei knapp 6 EUR - startete Salzgitter ihren Höhenflug. Bis Mitte 2007 konnte sie auf fast 160 EUR steigen und damit über 2.500 % zulegen.
Solche 1.000%-High-Flyer gibt es immer wieder einmal. Sei es im Bereich der Aktien (z.B. Deutsche Telekom oder RCA) oder bei Rohstoffen und Rohstoffaktien. Egal, ob Öl-Blase oder Telekom. Alle dieses High-Flyer-Märkte haben eines gemeinsam: Den dicken Kater nach der Party. Sprich der Absturz, der sich fast genauso schnell vollzieht wie der kometenhafte Anstieg.
Man kann anhand des Kursverlaufs eine gewisse Gesetzmäßigkeit erkennen, die der Normalverteilungskurve (auch bekannt als Glockenkurve) in den genannten Beipielen sehr stark ähnelt.
Vergleichen Sie bitte diese Grafik mit dem langfristigen Chart oben. Eine Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Der Hochpunkt der Glockenkurve enspricht den 160 EUR bei Salzgitter.
Das Glocken-Schema zeigt, dass das Ausgangsniveau der Bewegung wieder erreicht wird. Übertragen auf Salzgitter würde das bedeuten, dass die Aktie ggf. sogar zurück auf 6 EUR fallen könnte. Ein krasses Kursziel. Ich weiß. Ganz geheuer ist es mir auch nicht. Die von mir prognostizierte Halbierung und schon ein starke Stück. Aber noch einmal 90 % runter ab dem aktuellen Niveau???
Eigentlich kaum vorstellbar ...
ähnliche Beiträge:
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Schneider (08.10. 2009 17:03 Uhr):
Hallo Herr Schröder, bei aller Liebe zu Elliot ind dem Interesse an Ihren Beiträge, aber mit einer Glockenkurve hat das nichts zu tun. Die Glockenkurve entsteht aus einer sog. Normalverteilung. Durch nichts ist die Annahme zu begründen, dass Börsenkurse Normalverteilt sind. Einen entsprechenden Test kann man ja leicht mit verschiedensten Kursen durchführen. Daher mag Ihr Kursziel aus den Elliot - Wellen ableitbar sein, mit sicherheit aber nicht durch die statistische Normalverteilung. Beste Grüße H.-P. Schneider
Antworten
weitere Ausgaben von
Wave Daily
weitere Artikel dieser Ausgabe:
Donnerstag, 09. Februar 2012
Mittwoch, 08. Februar 2012
Dienstag, 07. Februar 2012
alle AusgabenFuture Profi
Woran liegt es, dass die Masse aller Trader nur Geld verliert ... während sich die besten 5 % sogar noch in fallenden Märkten dumm und dämlich verdienen?

Artikel weiterempfehlen