Rückkehr an die Börse erfordert Zeit
Sven Weisenhaus in Wave Daily
vom 11. August 2010, 13:00 Uhr
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der Urlaub ist beendet, im Laufe des gestrigen Tages bin ich wieder sicher auf deutschem Boden gelandet.
Schlechtes Wetter sorgt für Fernweh
Wie gut, dass gestern der schönste Tag der Woche war, so dass ich zumindest noch bei strahlendem Sonnenschein heimgekommen bin, sonst wäre das Fernweh nach 10 Tagen Strand, Palmen, Meer und Sonne sicher deutlich größer ausgefallen. Aber für Fernweh habe ich bei dem Sau-Wetter heute noch genug Zeit.
Börsenabstinenz sorgt für Informationsstau
Allerdings freue ich mich auch wieder ein wenig auf die Arbeit, so komisch das auch klingen mag. Man weiß ja im innern, dass sich die Arbeit daheim aufstaut und nach dem Urlaub abgearbeitet werden muss. Und ich mag unerledigte Dinge überhaupt nicht. Und von denen gibt es mehr als genug.
Ich habe mich in den 10 Urlaubstagen fast vollständig von der Börse fernhalten können. Aktuelle Nachrichten habe ich nur ab und an aufgeschnappt. So zum Beispiel die schlimmen Naturkatastrophen wie das Feuer in Russland oder die Überschwemmungen im Grenzgebiet von Polen und Deutschland. Auch das neue Jahreshoch im DAX blieb mir natürlich nicht verborgen.
Auf Internet und E-Mails habe ich tatsächlich vollständig verzichten können, obwohl Internetcafes oder ein kleiner Internetplatz im Hotel vorhanden waren und es ein wenig in den Fingern gejuckt hat. Aber ich finde es wichtig, auch mal den Kopf völlig frei zu bekommen, was mir mehr oder weniger gut gelungen ist. Auch ein Leser hat mir hierzu dringend geraten.
Erst gestern habe ich das erste Mal nach 10 Tagen meine E-Mail-Postfächer gesichtet. In der Tat hat sich einiges angestaut. Aber damit habe ich ja gerechnet.
Rückkehr an die Börse erfordert Zeit
Neben einigen Informationsmails wie GoogleAlerts" oder sonstigen nicht so sehr interessanten oder wichtigen Mails gab es natürlich viele private Nachrichten, die es nun zunächst zu beantworten gilt.
Zudem erhalte ich massenhaft Mails zum Thema Börse mit Informationen zu den neuesten Wirtschaftsdaten und politischen Themen aus sehr unterschiedlichen Quellen und auch Newsletter anderer Redakteure.
Aus all diesen Informationen generiere ich auch die Themen für den WAVE Daily.
Wie geht man dabei am besten vor?
Die Frage lässt sich vielleicht nicht eindeutig beantworten. Letztlich mag dies vom persönlichen Handelsansatz abhängen. Ein Daytrader benötigt keine Informationen über die neuesten Wirtschaftsdaten. Er geht ausschließlich charttechnisch vor und wird sich daher lediglich ein wenig die Charts von der Seitenlinie aus betrachten, um wieder ein Gefühl für die Kurs-Bewegungen zu bekommen, bevor er die ersten Trades platziert.
Mein Kollege Till Kleinlein praktiziert diese Methode seit langem sehr erfolgreich und lässt Sie in seinem kostenlosen Newsletter CFX Trader Kolumne" des Investor Verlags an seinen konkreten Handelsaktivitäten teilhaben. Dabei gibt er einen Einblick in seine Handelsvorbereitung, die neben einem Überblick über die Marktlage auch Trading-Ideen für den bevorstehenden Handelstag beinhalten.
Ich kann Ihnen empfehlen, hier mal einen Blick zu riskieren.
Für mich heißt es nun in erster Linie, mich wieder in die aktuelle Marktsituation einzufinden. Ich beginne als erster mit einem kurzen charttechnischen Überblick - wie haben sich die unterschiedlichen Basiswerte im Zeitraum entwickelt. Danach beginne ich die ganzen Mails und das Internet auf der Suche nach den wichtigsten Wirtschafts-News der letzten Tage zu sichten. Natürlich überfliege ich das meiste dabei nur.
Eine gewaltige Menge an Informationen
Nur damit Sie mal einen Eindruck von der Menge erhalten:
Ich habe 6 E-Mail-Adressen für unterschiedliche Zwecke. Über diese E-Mail-Adressen habe ich in den 10 Tagen Abstinenz 266 private E-Mails erhalten, unter denen sich sowohl teilweise belanglose Info-Mails zu privaten Interessen als auch relevante private Mails befinden. Auch die Mails der Leser des WAVE Daily befinden sich hierunter.
Zum Thema Börse, Wirtschaft und Politik habe ich in den 10 Tagen Abwesenheit rund 400 Nachrichten erhalten. Auch hierunter befinden sich natürlich viele Werbemails und Informationen, die die Welt nicht braucht oder die einfach nicht zu meinem Themengebiet bzw. zu meinen Präferenzen passen.
Zugegeben, ca. zwei Drittel aller Mails sind schnell gelöscht. Interessant ist, dass sich nur 10 tatsächlich unerwünschte SPAM-Mails darunter befinden. Letztlich benötigt jedoch das Sichten JEDER dieser Mails eine gewisse Zeit, beinhaltet sie nun relevante Informationen oder nicht.
Bereits am gestrigen Tage konnte ich so die Anzahl der noch zu lesenden oder zu bearbeitenden privaten Mails von 266 auf 29 reduzieren. Die über 400 Mails zur Börse werden heute in Angriff genommen. Mal sehen, wie weit ich bis Freitag komme...
Vorsicht mit personenbezogenen Daten im Internet
Wenn Sie sich fragen, wofür ich 6 E-Mail-Adresse benötige, folgender Hinweis:
Zum einen sind die Adressen für verschiedene Zwecke und Themen. Zum anderen verlangen viele Internet-Services vor der Nutzung eine Registrierung. Mit jedem Ausfüllen eines Webformulars geben Nutzer private Daten bekannt. Insbesondere sind dies zumindest der Name und die E-Mail-Adresse.
Auch ohne dass es sich zwingend um unseriöse Anbieter handelt, landen anschließend häufig unerwünschte E-Mails im Postfach.
Um dies zu vermeiden sollten sich Internetnutzer eine fiktive Identität zulegen und wann immer es geht, insbesondere wenn Services nur einmalig verwendet werden, die fiktiven Daten angeben.
Aus den selben Gründen sollten auch mehrere E-Mail-Adressen angelegt werden.
Bedenken Sie immer: Das Internet vergisst nie!
Zu diesem Thema habe ich übrigens eine Arbeit verfasst. Wenn sie generell an diesem Thema oder speziell an der Arbeit Interesse haben, klicken Sie doch einfach mal auf den Link.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Morgentau (11.08. 2010 13:42 Uhr):
Auch heute lesen wir von Ihnen nichts Gescheites. Sie haben zwar wieder viel geschrieben, doch unterm Strich bringt Ihr Text keinen Nutzen. Was hätte dagegen gesprochen eine Dax-Zählung statt Ihres Bezahllinks, der gelinde gesagt unter aller Kanone und völlig fehl am Platz ist, einzustellen? Es interessiert niemanden, ob sie während Ihres Urlaubs 266 Mails bekommen haben oder dass Sie 6 Mail-Adressen haben. Seit dem Sie Wave Daily schreiben, hat er sich deutlich ins Negative entwickelt. Die Leser wollen sich nicht mit Belanglosigkeiten aufhalten, sondern wissen wie sich z.B. der Dax entwickelt könnte. Kurzer Abklatsch zu Ihrem Urlaub, war toll, hab viel gesehen. Dagegen hat keiner etwas. Aber dann sollte es auch gut sein und Sie sollten sich den Märkten widmen. A. Morgentau
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus (13.08. 2010 15:58 Uhr):
Guten Tag ! - - - Sowohl in dem von Ihnen kritisierten, als auch im heutigen Freitags-Beitrag habe ich erläutert, wie mein Alltag aussieht. In den wenigen Stunden, die ich bis zu diesem Beitrag am Mittwoch Zeit hatte, war es schlicht und ergreifend nicht möglich, mehr zu liefern. Und die Informationen, die ich hier gegeben habe, sind aus meiner Sicht immer noch besser als gar keine. - - - Die genannte Anzahl der meiner E-Mails sollte einen Eindruck davon vermitteln, was einen nach 10 Tagen Abwesenheit erwartet. Und das abarbeiten von E-Mails ist sicherlich nicht das einzige, was ich den ganzen Tag so mache. - - - Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie Sie so wenig Verständnis aufbringen dafür, dass ich einen Tag nach meinem ersten Schritt auf deutschem Boden natürlich noch nicht einen vollwertigen Beitrag verfassen kann mit einer umfassenden DAX-Analyse. - - - Das Thema "Umgang mit persönlichen Daten im Internet" geistert derzeit durch alle Gazetten. Ich habe bereits hinreichend Erfahrung gesammelt, wie unvorsichtig die Menschen mit Ihren persönlichen Daten im Netz umgehen. Aus meiner Sicht ist ein solcher Hinweis für die interessierten Leser daher durchaus sinnvoll. - - - Vergessen Sie bitte nicht, dass der WAVE Daily ein Werbemedium ist und insbesondere deswegen Ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann. - - - Vielleicht überdenken Sie vor diesem Hintergrund Ihren Kommentar noch einmal. Vielleicht hat auch der Freitags-Beitrag gezeigt, dass nach einer kurzen Einarbeitung wieder deutlich mehr Output mglich ist. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Antwort von Sven Weisenhaus (13.08. 2010 15:58 Uhr):
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