Rote Karte von BRICs für Europa
Volkmar Michler in Profit Radar
vom 14. Oktober 2011, 19:00 Uhr
ENL5454
@font-face { font-family: "Times"; }@font-face { font-family: "Cambria"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 10pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }p { margin-right: 0cm; margin-left: 0cm; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; }
So schnell kann man seinen Ruf ruinieren.
Die großen Schwellenländer haben den Europäern wegen ihrer Schuldenkrise eine Gefährdung der weltwirtschaftlichen Stabilität vorgeworfen. „Das Epizentrum der Krise ist dieses Mal die Europäische Union", klagte Brasiliens Finanzminister Guido Mantega vor kurzem auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der BRICS-Staaten. Dazu gehören Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Nach den USA rückt jetzt Europa ins Zentrum der Kritik. Denn vor drei Jahren seien es noch die USA gewesen, die die Welt in eine tiefe Finanzkrise gestürzt hätten, so der brasilianische Finanzminister.
Die fünf BRICS-Länder forderten die Europäer gemeinsam zu schnellem und entschiedenem Handeln auf und sagten ihre Unterstützung dafür zu. Stellen Sie sich das einmal vor. Die Schwellenländer bieten den Europäern Hilfe. Deutlich können Sie kaum erkennen, wie sich die Gewichte verschoben haben.
Direkte finanziellen Hilfen für europäische Krisenländer, etwa durch den gezielten Ankauf von Anleihen solcher Länder, soll es aber nicht geben. Aber: „Die aktuelle Situation erfordert entschiedenes Handeln", heißt es in einem Kommunique der BRICS-Staaten.
ähnliche Beiträge:
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mannebach (14.10. 2011 19:48 Uhr):
In den BRICS-Ländern schießen wohl im Auftrag der amerikanischen Regierung auf Europa u. führen gehorsam diesen Auftrag aus, weil ihnen nicht bekannt ist, dass die US-amerikanische Goldman-Sachs-Geheimorganisation das Griechenland-Debakel mitverursacht hat. Nur dank deren Finanztricks wurde Griechenland überhaupt Mitglied des €-Zirkels u. müssen seitdem dafür die 4 lukrativsten Staatseinnahmen, darunter auch die Autobahnmaut an Goldman-Sachs abführen. Damals war ein gewisser Mr.Geithner noch Mitarbeiter dieser barmherzigen Firma.. Deshalb muss er jetzt jeden Tag mit seinen schmutzigen Fingern auf die Europäer als Verursacher der Finanz- misere zeigen, damit niemand auf die Idee kommt, er könne auch deren Mit- verursacher sein. Zusätzlich werden dann noch sämtliche Vasallen dazu beauftragt, auf die man noch zählen kann (einen Teil davon hat man ja schon an den Obermacho Chavez verloren ?) Außerdem: Der US-Wahlkampf hat begonnen u. Goldman-Sachs war schon immer ein fleißiger Spender von Wahlkampf - geldern für die Demokraten. Damit erklärt sich doch alles - auch die John le Carree-Nummer mit dem angeblichen Attentatsversuch. Wenn das ganze nicht so bitterernst wäre, hätte man wenigstens noch was zu lachen in diesen unangenehmen Zeiten. So aber vergeht einem das mit Sicherheit.
Antworten- Antwort von Schiffer (16.10. 2011 10:47 Uhr):
Der verzweifelte Versuch der US-Demokraten, ihrem früheren finanziell komfortablen Status der USA wieder näher zu kommen. Leider hatten aber die Konservativen in einer langen und gewaltigen Wolke des Schwachsinns (Egoismus eingeschlossen) das Land bereits an den Rand der Pleite geführt: Bush, Bush, Bush und Krieg, Krieg, Krieg sind nicht billig zu haben. Mit Gesundheitsreform und Bildungsoffensive hätte man ja wohl kaum eine Handvoll Geld verlieren können. Jedoch: Nach einer Bildungsoffensive hätten nicht soviel Mittelstand und arme Leute demokratisch gewählt. Es sind immer die Eliten, die eine Firma oder einen Staat zugrunde richten. Deshalb ist der Liberalismus einer der grössten Irrtümer der Menschheit. Die scheiternden Liberalen der Welt haben jedoch noch genug Mechanismen, ihren Widersachern den Mund zu stopfen. Siehe auch Merkel/Bosbach/ Pofalla. Merkel gegen Köhler, Weber, Bosbach - mit Pofalla im Vorzimmer zeigt uns leider deutlich, wohin die Reise geht. Der Dame scheint wohl eine deutsche Staatspleite nicht genug.
- Antwort von Schiffer (16.10. 2011 10:47 Uhr):