Rohstoffe

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Rohstoffbörsen – wichtige Handelsplätze

Die wichtigste Börse für Rohstoffe und weltweit größte Warenterminbörse ist die New York Mercantile Exchange, die 2008 von der CME Group übernommen wurde.


Rohstoffbörsen – wichtige Handelsplätze
Rohstoffbörsen – wichtige Handelsplätze
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Rohstoffe haben mit einem Anteil von einem Drittel einen wichtigen Platz im Welthandel. Die Preisbildung findet an Rohstoffbörsen, aber auch an Handelsplätzen außerhalb der Börse statt.

Eine der bedeutendsten Börsen für Rohstoffe ist die NYMEX, die New York Mercantile Exchange. Sie ist die weltweit größte Warenterminbörse und 1994 aus der Verschmelzung der New York Mercantile Exchange und der New York Commodities Exchange (COMEX) hervorgegangen. An der NYMEX werden Agrarrohstoffe, Energieprodukte, Edel- und Industriemetalle und weitere Produkte gehandelt.



Eine weitere Börse für Rohstoffe ist die Chicago Board of Trade (CBOT). Sie wurde 1848 gegründet und ist die älteste Terminbörse der Welt. Hier werden neben anderen Produkten vor allem Futures und Optionen auf Agrarrohstoffe gehandelt. Die CBOT ist einer der weltgrößten Warentermin- und Optionsbörsen.

Bei der Chicago Mercantile Exchange (CME) handelt es sich ebenfalls um eine Börse für Rohstoffe. Schwerpunkt des Handels sind Optionen und Futures auf Agrarrohstoffe, häufig tierischen Ursprungs wie z. B. wie Milch und Fleisch, sowie Ethanol.

NYMEX, COMEX, CBOT und CME gehören zu CME Group. Die CME Group hat ihren Sitz in Chicago und ging am 12. Juli 2007 aus der Fusion der Chicago Mercantile Exchange (CME) mit der Chicago Board of Trade (CBOT) hervor. 2008 übernahm die CME Group die Nymex.

Bei Industriemetallen ist die London Metal Exchange (LME) die richtige Börse für Rohstoffe dieser Art. An dieser Börse werden Rohstoffe wie Aluminium, Nickel, Kupfer, Blei, Zinn und Zink gehandelt. Lediglich Kupfer wird auch an der NYMEX in New York gehandelt. Für alle anderen Industriemetalle hat die LME nahezu eine Monopolstellung.

Die ICE Futures Europe hieß früher IPE (International Petroleum Exchange) und ist ein Handelsplatz für Erdöl und Erdgas. Am 18. Juni 2001 ging die IPE in den Besitz des amerikanischen Börsenbetreibebers Intercontinental Exchange (ICE) über, zu dem neben ICE Futures Europe noch die Handelsplätze ICE Futures U. S. (ehemals New York Board of Trade, NYBOT) und ICE Futures Canada (ehemals Winipeg Commodity Exchange) gehören. Schwerpunkt des Handels sind Futures und Optionen auf Energie- und Agrarrohstoffe. Die Berechnung von Rohstoff-Indizes wie z. B. dem berühmte CRB-Index runden das Spektrum ab.

 

Bedeutende Handelsplätze außerhalb der Börsen

Der London Bullion Market ist keine Rohstoffbörse. Vielmehr handelt es sich um einen Handelsplatz außerhalb der Börse, der im Fachjargon auch als Over-The-Counter (OTC, deutsch: über den Tresen) bezeichnet wird. Tatsächlich ist der London Bullion Market als Handelsplatz für Silber und Gold in physischer Form einer der bedeutendsten globalen Rohstoffhandelsplätze. Denn hier werden im Rahmen eines zweimal täglich erfolgenden Fixings quasi die Weltmarktpreise für Silber und Gold festgestellt, für Silber seit 1897 und für Gold seit 1919. Der Handel wird von der London Bullion Market Association (LBMA) koordiniert.

Eine zweite Ausnahme neben dem London Bullion London Platinum and Palladium Market (LPPM). Auch er ist ein OTC-Markt, ein Handelsplatz außerhalb der Börse, an dem die Preisbildung für die Edelmetalle Palladium und Platin stattfindet.

 

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