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Was den Goldpreis wirklich treibt

So hatte ich mir meinen Aufenthalt am letzten Wochenende in Berlin nicht vorgestellt – jedenfalls nicht die Landung auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Oder besser gesagt: den Landeanflug. Denn die pünktlich gestartete Maschine flog genauso pünktlich in den über den Berlin tobenden Orkan.

Erst im zweiten Versuch konnte das Flugzeug landen, eine der schlimmsten Landungen, die ich in den letzten 20 Jahren je erlebt hatte. Reihenweise mussten sich die Passagiere übergeben. Und dann war der Orkan nicht vorbei. Die komplette Abfertigung in Berlin-Tegel wurde für über eine Stunde eingestellt. Ich saß in der heftig wackelnden Maschine auf dem Rollfeld fest, bis endlich die Tür aufging. Am Kurfürstendamm habe ich dann am Abend reihenweise umgestürzte Bäume gesehen.

Auftakt zum stürmischen Herbst

Börsentag Berlin

Ein guter Vorschmack auf einen goldenen Herbst? Mein gut besuchter Gold-Vortrag auf dem Börsentag Berlin und die zahlreichen Anleger- und Leser-Gespräche verliefen zum Glück weniger stürmisch (siehe Bild). Doch eine Frage tauchte immer wieder auf: Was treibt den Goldpreis?

Gold-US$-Chart 10.10.18

Dafür gibt es zahlreiche Gründe, über ich sowohl im Profit Radar als auch in Berlin berichtet habe. Der wesentliche Kurstreiber für Gold ist aber der US-Dollar. Das sehen Sie an diesem Chart. Seit dem Amtsantritt von Trump ist der US-Dollar immer weiter gefallen. Im Gegenzug ist der Goldpreisgestiegen


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Fällt der US-Dollar, steigt der Goldpreis

Die Logik dahinter ist ganz einfach. Das in US-Dollar notierende Gold wird für Käufer außerhalb der USA attraktiver  – je niedriger der US-Dollar, je mehr können Gold können sich Käufer in Nicht-US-Dollar-Ländern leisten. Und die kommen jetzt vermehrt aus Indien und China.

Goldkäufe aus Indien und China ziehen an

Die jüngste Korrektur unter 1.300 US$ haben Schnäppchenjäger nach dem Ende des Nationalfeiertag in China zum Einstieg genutzt. Neben der Rückkehr der chinesischen Händler spielt auch der bevorstehende indische Feiertag Diwali eine Rolle. Denn traditionell wird Gold verschenkt, die indische Nachfrage nach Gold zieht an.

Nutzen Sie weiter jede Korrektur zum Einstieg

Aber auch die ETFs zeigen nach Durststrecke jetzt wieder tonnenweise Zuflüsse. Ich bleibe dabei: Ob nun stürmischer oder goldene Herbst, nutzen Sie jede Korrektur unter 1.300 US$ zum Einstieg. Denn schon bei 1.250 US$ finden Sie eine horizontale Unterstützung, knapp darüber verläuft die 100-Tages-Linie als zusätzliche Verstärkung.

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Über den Autor Volkmar Michler

Volkmar Michler, Jahrgang 1964, ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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