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HUI – Mit diesem Index sind Sie bei der Goldhausse vorne mit dabei

Als der Goldpreis im Jahr 2001 seine langjährige Hausse begann, schenkten nur die wenigsten Anleger dem Edelmetall Aufmerksamkeit. Erst durch den Anstieg wurden immer mehr Anleger in den Markt gezogen – die Hausse nährt die Hausse, sagt die Börsenweisheit zu diesem Phänomen.

Der Anstieg des Goldpreises sollte bis 2011 und damit zehn Jahre dauern. Auffällig: Er verlief relativ stetig. Der Chart zeigt Ihnen den Goldpreis in US-Dollar je Feinunze mit logarithmischer Skalierung.

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Er läuft beinahe wie auf einer Geraden – das bedeutet, dass der Goldpreis prozentual gemessen Jahr für Jahr ähnliche Beträge hinzugewann.

Der 2. Teil der Hausse nimmt jetzt Fahrt auf

Die 2011 einsetzende Korrektur führte den Goldpreis von knapp 2.000 auf fast 1.000 US Dollar; dieser Verlauf erinnert stark an die Korrektur Mitte der 1970er-Jahre, als der Preis von knapp 200 auf fast 100 US-Dollar fiel, bevor er sich anschließend mehr als verachtfachte.

Seit Ende 2015 steigt der Goldpreis nunmehr wieder: Die Korrektur ist vorbei. Ihre mehrjährige Länge ab 2011 ist angesichts des Anstieges zuvor mit zehn Jahren Dauer durchaus angemessen gewesen.

Allerdings schritt der Anstieg nicht ununterbrochen voran – Ende 2016 kam es durch die Wahl Donald Trumps zu einer politisch verursachten und so gesehen unerwarteten Korrektur. Seitdem steigt der Preis aber wieder und hat in den vergangenen Wochen die psychologisch wichtige Marke von 1.300 US-Dollar durchbrochen. Als Nächstes steht an, die Höchstkurse aus dem Jahr 2016 bei 1.365 US-Dollar zu überbieten.

Gutes Zeichen: Minen hängen zurück

Der nächste Chart zeigt Ihnen in goldener Farbe den Goldpreis und in Schwarz den HUI Goldminenindex über die vergangenen zwölf Monate.


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Sie können leicht erkennen, dass die Minen aus dieser Perspektive in den vergangenen Monaten gegenüber dem Goldpreis zurückgeblieben sind.

Goldminen-Aktien sind geniale Rendite-Hebel

Minen können auch als Hebelinstrumente auf den Goldpreis betrachtet werden. Es kostet die Minen (zumindest auf kurze Sicht) einen festen Betrag, Gold aus dem Boden zu holen.

Steigt nun der Goldpreis, steigt folglich der Gewinn der Minen typischerweise überproportional stark. Minen werden daher oft von spekulativen Anlegern bevorzugt. Das aktuelle Zurückbleiben der Minenkurse ist daher ein starkes Anzeichen dafür, dass derzeit noch keinerlei Euphorie im Markt ist, was tendenziell eine gute Basis für weitere Anstiege bildet.

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Über den Autor Dimitri Speck

Dimitri Speck gilt als gewiefter und erfahrener Marktanalytiker. Außerdem ist er Chef-Entwickler für die Handelsstrategien des Asset Managers Staedel Hanseatic. Er ist also kein gewöhnlicher Analyst, der am grünen Tisch irgendwelche Spekulationen aufgreift. Er beobachtet die Märkte und schließt daraus Ungeheuerliches.

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