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Gold als Alternative zum DAX?

Kein Tag ohne Skandal. Was hat Trump denn jetzt schon wieder angerichtet? Tönt es überall aus dem deutsche Blätterwald.

Das Handelsblatt Morning Briefing sieht nach Trumps Einreisestopp für Bürger aus Ländern, die durch jihadistische Bürgerkriege zerrissen oder unter der Kontrolle feindseliger jihadistischer Regierungen stehen (Irak, Iran, Sudan, Syrien, Lybien, Somalia und Jemen), gar einen neuen Religionskrieg heraufziehen. Was für ein Unsinn.

Offenbar ha sich kaum ein Journalist die Mühe gemacht, die „Executive Order“ zu lesen. Die Einreise von Bürgern aus diesen Gebieten wird zunächst für 90 Tage gestoppt, um den Behörden zuverlässigere Sicherheitsüberprüfungen zu ermöglichen.

Die Zahl der Flüchtlinge pro Jahr wird auf 50.000 begrenzt. Sie bewegt sich damit im Rahmen der letzten 15 Jahre (Obamas Amtszeit: 50.000 bis 70.000). War das den Aufreger wert?

Nach UK nun die USA? Beziehungen belastet, Handel leidet

Schlimmer als die unsachliche bis infantile Berichterstattung ist jedoch die Belastung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Nachdem die Beziehungen mit Großbritannien durch den Brexit belastet sind, folgen jetzt die USA, weil das Wahlergebnis nicht passt.


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Damit stehen zwei der wichtigsten deutschen Außenhandelspartner auf der Roten Liste der gefährdeten Arten (und damit ein Fünftel des deutschen Außenhandelsvolumens).

Wohlgemerkt nicht, weil sich dort Diktaturen eingenistet haben, sondern weil diese Regierungen den Willen der Mehrheit der dortigen Wähler umsetzen (ich weiß, ein Unding hierzulande).

Vorbild Russland? DAX akut gefährdet

Was folgt daraus? Wie lange wird die DAX-Rally noch laufen, wenn ein Großteil der deutschen Exporte einbrechen könnte? Erinnern wir uns: Deutschland verhängte im März 2014 gegen Russland Handels-Sanktionen.

In der Folge haben sich die deutschen Exporte nach Russland nach Angaben des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft von 38 auf knapp 21 Milliarden Euro nahezu halbiert (Umsatzverlust von 17 Milliarden Euro). Der DAX schmierte vor allem 2015/16 richtig ab.

Dieser negative Effekt wird jedoch nicht einfach verschwinden, wenn die Sanktionen wieder aufgehoben werden. Es wird einen dauerhaften Verlust von Marktanteilen deutscher Unternehmen beispielsweise an die Konkurrenz aus China geben, je länger die Sanktionen anhalten. Russland ist allerdings ein weniger wichtiger Handelspartner als die USA oder das UK.


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Ich sehe zwar keine direkten Sanktionen gegen die USA oder das UK heraufziehen (kann diese aber auch nicht völlig ausschließen). Aber es wird auch keinen Freihandel (mehr) geben. Die Handelsbilanz wird definitiv zu Lasten Deutschlands sinken.

Die Frage bleibt offen, wie die möglicherweise dramatischen Exportverluste deutscher Unternehmen in die USA oder UK aufgefangen werden sollen. China dürfte dazu kaum in der Lage sein. Das Reich der Mitte strauchelt selbst und kann sich nur noch mit verschärften Kapitalverkehrskontrollen einigermaßen über Wasser halten.

Ein Gewinner steht schon fest

Der übliche Gewinner in solche Krisenzeiten ist hingegen Gold. Nach der scharfen Korrektur vom Herbst 2016 hat sich der Goldpreis seit Dezember 2016 stabilisiert. Jetzt steht er vor einer entscheidenden Hürde. Die Chancen stehen gut, dass er diese nimmt. Dann kann die nächste Stufe der großen Goldpreis-Rally starten.

Goldpreis Wochenchart

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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