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Deutschlands Goldschatz – Wert und Geschichte der deutschen Goldreserven

Gold spielt in der heutigen Zeit und Wirtschaft immer noch eine große Rolle. Nicht nur als glitzernder Schmuck und Anlageoption in Form von Münzen ist Gold ein attraktives Edelmetall. Es ist ein international angesehenes Zahlungsmittel und bleibt auch bei Krisen wertstabil.

In der Wirtschaft dient Gold bei ständig drohenden Kursschwankungen, Inflationen und Währungskrisen Ländern als Sicherheit für die eigene Zahlungsfähigkeit.

Finanzielle Absicherung durch Goldreserven

Zu diesem Zweck verfügen viele Länder über enorme Goldreserven, die ihnen die Möglichkeit geben, sie an andere Staaten zu verkaufen oder zu verpfänden, um Devisen, also fremde Währung, dafür zu erhalten. Goldreserven garantieren einem Land eine gewisse finanzielle Souveränität und Sicherheit.

Deutschland besitzt derzeit rund 3.378 Tonnen Gold (Stand: März 2017; Quelle: Statista) und steht damit weltweit betrachtet auf Platz zwei. Nur die USA besitzen mit über 8.000 Tonnen mehr Gold als Deutschland. Zum Vergleich: Russland besitzt rund 1.600 Tonnen, das Vereinigte Königreich nur rund 300 Tonnen.


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Deutschland: zweitgrößte Goldreserven der Welt

Der Wert des deutschen Goldes schwankt, abhängig vom Goldpreis am Rohstoffmarkt. Lag er 1999 noch bei rund 32 Milliarden Euro, stieg er bis 2012 auf 138 Milliarden €. 2016 lag er bei rund 119 Milliarden Euro.

Bei steigendem Wert des Goldes könnte Deutschland theoretisch auf größere Reserven zurückgreifen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um realisierte Gewinne.

Die geschichtlichen Hintergründe

Während des Zweiten Weltkrieges schlossen sich 44 Staaten zusammen, um eine Stabilität ihre Währungen herzustellen und allgemeine Regeln für den internationalen Finanzmarkt festzulegen, es entstand das sogenannte Bretton-Wood-Abkommen.

Darin war auch ein Golddevisenstandard mit festen Wechselkursen enthalten, sowie die Verpflichtung, der US-Notenbank Fed, die Dollarreserven jedes Mitgliedsstaates in Gold zu hinterlegen. 1952 wurde Deutschland Teil des Abkommens.


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Zuvor besaß Deutschland kein Gold mehr, das änderte sich in den kommenden Jahren, sodass die deutschen Goldreserven bis 1968 auf 4.000 Tonnen anstiegen. Bis Ende der 1970er schrumpfte der Bestand dann auf rund 3.700 Tonnen und veränderte sich seitdem nur noch in kleinen Verhältnissen.

Lagerung des Goldes in Frankfurt, New York, London und Paris

Die deutschen Goldreserven wurden zwischen 1950 und 1960 zur Finanzierung der deutschen Außenhandelsüberschüsse in erster Linie in den USA, Frankreich und Großbritannien erworben. Wegen der hohen Transportkosten und wegen des Kalten Krieges, wurde das Gold in Form von Goldbarren von je 12,5 kg zumeist bei den Zentralbanken der jeweiligen Länder belassen.

1999 übertrugen die an der Europäischen Währungsunion teilnehmenden Länder bzw. ihre Zentralbanken ca. 40 Milliarden Euro Währungsreserven auf die Europäische Zentralbank. Deutschland steuerte davon 12 Milliarden bei, wobei der Goldanteil dabei 232 Tonnen betrug. Dafür bekam Deutschland Forderungen gegen die EZB.

Die Goldreserven der Bundesrepublik Deutschland sind seitdem in ihrer Menge stabil, nur ein kleiner Teil des Goldes wird regelmäßig abgezogen, um deutsche Goldmünzen zu prägen.

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Über den Autor Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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