Silberbarren und Silbermünzen

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Seit langem schon sind sich alle Experten darüber einig, dass physisches Silber das beste Silberinvestment von allen ist.

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Silberbarren und Silbermünzen

Seit langem schon sind sich alle Experten darüber einig, dass physisches Silber das beste Silberinvestment von allen ist. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die wir in diesem Beitrag untersuchen werden.

Wenn alles andere versagt, gibt es noch Silber.

Wer will schon gerne ein moderner apokalyptischer Reiter sein, der die Nachricht vom drohenden Untergang überbringt? Aber es entspricht nun mal der Wahrheit, dass im schlimmsten Fall Silber die Währung der Welt sein wird. Kommt es zu einem ernst zu nehmenden wirtschaftlichen Zusammenbruch, der Papiergeld und Papieranlagen völlig entwertet, wird Silber die Hauptwährung zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen sein. (Auch Gold wird seinen Wert behalten, allerdings wird es für die Alltagsgeschäfte zu wertvoll sein.) Deswegen sollte jeder Anleger ein wenig physisches Silber besitzen – und es so lagern, dass er im Ernstfall darauf zugreifen kann.

Die meisten Leute wissen, wie sie ihr Geld an der Börse anlegen können. Viele sind mit dem Immobiliengeschäft vertraut, aber nur sehr wenige wissen etwas über Edelmetalle. Für die Öffentlichkeit stellt es sich fast so wie Briefmarkensammeln dar, ein interessantes Hobby, für das sich nur wenige interessieren.

Das stimmt natürlich nur in Bezug auf unsere Generation. Im Grunde wurde Silber in der Geschichte sogar länger und öfter als Geld herangezogen als Gold.

Silber war bis 1965 das eigentliche Geld der USA. Auch wenn Gold als Geldmetall bekannt ist, so wird es hauptsächlich für große Transaktionen und internationale Zahlungsausgleiche verwendet. Als sich die USA im August 1971 vom Goldstandard lossagten, wurde Gold nur noch für internationale Zahlungsausgleiche benutzt. Zu dieser Zeit war es für die Amerikaner sogar illegal, Gold zu besitzen. Allerdings durften die Amerikaner bis 1964 Silber besitzen. 1965 dann zündete Präsident Johnson seinen »Johnson-Blindgänger«, wie ich ihn nenne.

Welches Metall bewahrte für das einfache Volk seine monetäre Rolle länger? Im Alltag verlor Gold seine monetäre Rolle 1933 unter Roosevelt, Silber hingegen hielt bis 1964 durch.

Selbst in der jüngsten Geschichte können Sie also beobachten, dass Silber im Vergleich zu Gold gut 30 Jahre länger als Geld gültig war.

Silbergeld hatte also in der Öffentlichkeit länger Bestand. Silber war das Geld der Händler. Wenn die Leute sich gegenseitig in die Augen schauten, um für ihre Lebensmittel oder für Holz zu bezahlen, oder wenn sie das Dach reparieren mussten, dann benutzten sie Silber. Ich habe nichts gegen Gold. Ich bin ein Gold-Bulle, und das bin ich schon seit sehr langer Zeit und werde es auch weiterhin bleiben. Ich finde nur einfach, dass Silber nicht fair behandelt wird. Es wird deswegen nicht richtig verstanden, weil wenige sich damit beschäftigten und kaum etwas über seine Geschichte als Geld wissen.

Der Silbermarkt

Ganz klar, der Silbermarkt ist viel, viel kleiner als der Goldmarkt. Und Gold wiederum ist ein winziger Markt im Vergleich zu vielen anderen Papiermärkten wie dem Devisen-, Private-Equity- und Anleihenmarkt.

Es kann sehr aufschlussreich sein, sich Silber als Geldmetall in der heutigen Welt anzuschauen, denn erst dann merkt man, wie sehr ein Papiergeldsystem den Wert der Dinge verzerrt.

Im Folgenden will ich in einem rein hypothetischen Experiment mit dem, was viele Menschen eine »ehrliche Währung« nennen, versuchen, dem Leser etwas klar zu machen. Einigen wir uns einfach darauf, dass es zurzeit eine Milliarde Unzen Silber, in Barren und Münzen, auf der Welt gibt. Nehmen Sie jetzt diese eine Milliarde Unzen und teilen Sie sie durch die 300 Millionen Menschen, die in den USA leben. Das wären ungefähr drei Feinunzen pro Kopf, und die wären ungefähr 40 Dollar wert.

Ich hoffe, das macht Ihnen klar, wie wenig Geld man benötigen würde, um den ganzen Silbermarkt aufzukaufen. Es sagt auch etwas zum Wert an sich aus.

Als Silber noch als Geld verwendet wurde, war man sich im Allgemeinen einig, dass ein Dollar pro Tag ein durchschnittliches Gehalt war. Damit konnte man zwar nicht für seinen Unterhalt aufkommen, aber es war das Gehalt eines Arbeiters, der damit für seine Familie sorgen konnte. Ein Silber-Dollar hat zwar nur einen Silbergehalt von einer Dreiviertelunze, aber sagen wir der Einfachheit halber einfach eine Unze.

Heutzutage liegt ein Mindestlohn um die sieben Dollar pro Stunde, das macht bei einem Acht-Stunden-Tag rund 56 Dollar. Also können Sie sich vorstellen, dass Silber heute 50 Dollar wert sein könnte, wenn nicht sogar noch weit mehr.

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