Investition in Wasser
So profitieren Sie vom wichtigsten Rohstoff aller Zeiten
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Der „Christian Science Monitor“ enthielt im Dezember 2004 einen herausfordernden Artikel, der voraussagt, dass sich im Laufe der nächsten 10 Jahre ein Kartell von Wasserausfuhrländern bilden könnte, ähnlich wie die Organisation der Erdöl exportierenden Länder. "Wasser ist blaues Gold; es ist unglaublich wertvoll," laut Meinung von Maude Barlow, Vorsitzende des Council of Canadians, zum Monitor, "In nicht allzu ferner Zukunft werden wir erleben, dass Süßwasser zu einem wichtigen Handelsgut werden wird. So wie das Öl in der Welt aufgeteilt wurde, wird es auch beim Wasser einen "Run" geben."
Egal, ob Sie die aktuelle Entwicklung genauso einschätzen wie Maude Barlow, es ist es klar, dass die Nachfrage nach sauberem Wasser real ist. In einem Versuch, die Krise abzuwenden, plant China, Hunderte von neuen Wasseraufbereitungsanlagen zu bauen. Aber momentan werden abgefüllte Wasser-Flaschen bevorzugt - sogar bei den Chinesen; wenigstens bei denen, die es sich leisten können. Wie der Monitor berichtet, hat sich der Verbrauch von in Flaschen abgefüllten Wasser zwischen 1997-2002 fast vervierfacht.
Also, wie können Sie Wasser für Ihre Geldanlage nutzen?
Investition in Wasser: Zwei Unternehmen für die Watchlist
Es gibt mehrere interessante Gesellschaften, die an der bzw. gegen die Wasserkrise in China arbeiten und mit denen Sie Gewinne machen können. Hier werden zwei dieser Unternehmen kurz vorgestellt. Diese zwei sind nicht die einzigen, die mit der Lösung des chinesischen Wasserproblems beschäftigt sind, aber es sind zwei der interessanteren Geschichten. Die größte Wassergesellschaft in der Welt ist Veolia Environnement in Frankreich, und (erstaunlicherweise) ein Spinoff des Unterhaltungsriesen Vivendi. Veolia hat einen 20-Jahres-Vertrag, Tianjin mit Wasser zu versorgen. Dazu kommen weitere Wasser- und Abfallwirtschaft-Verträge überall in China. Veolia versorgt zurzeit mehr als 14 Millionen Einwohner in China.
Eine weitere Gesellschaft ist Watts Water Technologies, die seit 1995 Geschäfte in China macht. Die Gesellschaft produziert Ventile, die beim Yangtze River-Dammprojekt verwendet werden. Im November vergrößerte das Unternehmen das Engagement in China, indem es Changsha Valve Works aufkaufte.
Gemäß Watts ist Changsha "ein führender Hersteller von hydraulisch angetriebenen Drossel-Ventilen für Wasserkraftwerke, Wasserverteilungsprojekte und Wasserarbeitsprojekte in China. Dieser Erwerb stärkt die Stellung von Watts auf dem schnell wachsenden Wassermarkt."
Es gibt hier allerdings einen Haken. Keines der beiden Unternehmen macht verhältnismäßig viele Geschäfte in China. Die Verträge von Veolia machen nur einen kleinen Bruchteil des Gesamtumsatzes von mehr als 30 Milliarden $ aus. Und die Einnahmen von Watts in China stellen nur 3 % des Gesamtumsatzes dar. Das ist insgesamt ein Nachteil bei öffentlich gehandelten seriösen "Wasser"-Aktien (Micro Caps ausgeschlossen).
Sobald sich die chinesische Wasserkrise weiter ausdehnt, werden wir sehen, wer und wo die Sieger in diesem Kampf sein werden. Eines scheint sicher:
Sauberes Trinkwasser wird wertvoller bleiben als Öl - besonders in China.
Und laut Bewertung angesehener Experten wird Wasser wird nicht nur ein geopolitisches Haupt-Thema, sondern auch eine Haupt-Investition werden…
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