Investieren in Mais
Die Grundlagen für einen Mais-Boom sind gelegt
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Investieren in Mais: Die Nachfrage
Die Vereinigten Staaten sind die entscheidende Größe auf dem Mais-Weltmarkt. Nicht nur, dass sie der mit Abstand größte Mais-Produzent der Welt sind – sie sind auch der größte Nachfrager der Welt. Sie verbrauchen rund ein Drittel der weltweiten Maisproduktion. Da sie aber gleichzeitig gut zwei Fünftel der weltweiten Maisproduktion erbringen, bleibt ein gewaltiger Überschuss, der von den amerikanischen Maisproduzenten auf dem Weltmarkt verkauft werden kann.
Kein Wunder also, dass die USA als größter Nachfrager und größter Anbieter (in den 90ern kamen 80% des auf dem Weltmarkt angebotenen Mais aus den USA) die aktuelle „Zentrale“ für den Maispreis sind.
Starke Nachfrage nach Mais aus den asiatischen Staaten
Die größten Nachfrager auf dem Weltmarkt sind generell asiatische Staaten. Ausnahme: China, das seinen Bedarf durch eigene Produktion decken kann. Die dicht besiedelten Staaten wie Japan, Taiwan und Südkorea können dies jedoch nicht und treten deshalb als Nachfrager auf.
Investieren in Mais: Das Angebot
Der mit Abstand größte Mais-Produzent der Welt sind die USA. In den Vereinigten Staaten werden gut zwei Fünftel (42,8%) der weltweiten Mais-Ernte eingefahren. Die USA bauen ihre diesbezügliche Führerschaft weiter aus: Sie haben ihren Anteil an der weltweiten Mais-Produktion innerhalb von 10 Jahren um 6,5 Prozentpunkte gesteigert.
In den USA wird Mais großflächig und sehr professionell angebaut, besonders die Bundesstaaten im Mittleren Westen sind zu den „Maiskammern“ der Welt geworden. Größter Mais-Bundesstaat der USA ist Iowa: Dort wurden zuletzt satte 19,2% der US-Maisproduktion erzielt. Das bedeutet, dass in Iowa 8,22% der Maisernte der Welt eingefahren wurden. Damit wird bereits in Iowa mehr Mais geerntet als in der gesamten Europäischen Union!
Und Iowa ist nicht der einzige Mais-Staat der USA: Da gibt es noch Illinois (17,7% der US-Maisproduktion, Erntejahr 2004/2005), Nebraska (11,3%), Minnesota (9,2%) und Indiana (7,9%).
Investieren in Mais: Der Ethanol-Faktor
Beim Mais ist es nicht die Angebots-Seite, die für einen steigenden Maispreis spricht. Es ist vielmehr die Nachfrage-Seite, die für einen seriös steigenden Maispreis spricht. Dazu muss die Nachfrage stärker als das Angebot steigen. Empfehlung: Planen Sie bei Ihren Agrar-Engagements, Ihren Bewertungen und Ihrer Geldanlage auch Mais ein, denn:
Meine Meinung / Prognose: Die Nachfrage wird vermutlich stärker steigen als das Angebot – aufgrund der amerikanischen Ethanol-Produktion, die aktuell mit 20% pro Jahr und mehr wächst. Und in den USA wird Ethanol in erster Linie aus Mais hergestellt. Die Grundlagen für eine boomende Entwicklung in diesem Bereich sind gelegt und mit der richtigen Beurteilung lässt sich damit sicherlich Geld verdienen. Ich persönlich favorisiere hier die Wertpapier-Anlage in einen Markt, Index oder in den Rohstoff selbst statt in einzelne Aktien.
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