Rohstoffe Wochenrückblick: Agrarrohstoffe und Ausblick

in Rohstoff Daily zum Thema Agrar Rohstoffe
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Soft Commodities

Die Grains könnten mittlerweile vor einer Bodenbildung stehen. Dennoch fehlt es gegenwärtig an starken fundamentalen Neuigkeiten um die Preisentwicklung aus der Korrelation zu den übrigen Märkten zu lösen.

So bewegten sich auch die Getreidemärkte weiterhin in Negativ-Korrelation zur US-Dollar-Entwicklung und in Korrelation zu den übrigen Rohstoffmärkten, insbesondere zur Rohölpreisentwicklung.


Zur Wochenmitte hin konnten somit die Grains ebenfalls Preisgewinne verbuchen um zum Ende der Woche hin wieder schwächer zu notieren.

Mais zur Lieferung im Dezember erreichte am Mittwoch ein Wochenhoch bei 4,20 US-Dollar pro Scheffel und notiert gegenwärtig bei 4,01 US-Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Sojabohnen zur Lieferung im November erreichten am Mittwoch ein Wochenhoch bei 9,45 US-Dollar pro Scheffel und notieren gegenwärtig bei 9,25 US-Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Weizen zur Lieferung im Dezember erreichte am Mittwoch ein Wochenhoch bei 5,70 US-Dollar pro Scheffel und notiert gegenwärtig bei 5,36 US-Dollar pro Scheffel an der CBOT.

Alle drei Kontrakte notieren im Wochenvergleich im Plus.

Ausblick

Möglicherweise vermögen es die OPEC-Förderkürzung, welche aber erst mit der Zeit vollumfänglich umgesetzt wird, sowie die Meldung, dass einige US-Ölkonzerne weitere Investitionen in Projekte und Expansionspläne überdenken werden, den Preis für Light Sweet Crude zunächst über der 60 US-Dollar-Marke zu stützen. Sollte der US-Dollar in der kommenden Woche wieder Schwäche zeigen, dürfte dies ebenfalls unterstützend auf die Preise wirken.

Der Goldpreis dürfte in der kommenden weiterhin in enger Negativ-Korrelation zur US-Dollar-Entwicklung notieren, wobei weiterhin starke Preisausschläge nach unten und nach oben möglich sind.

Die Industriemetalle könnten möglicherweise mittlerweile einen Boden gefunden haben. Dennoch gilt es auch hier die Korrelation zur US-Dollar-Entwicklung und den übrigen Märkten zu bedenken., die zwischenzeitlich Druck auf die Preise mit allerdings geringen Preisverlusten ausüben könnten.

Gegenwärtig fehlt es noch an Ausdauer im Markt für eine bestehende Rallye, doch die Grains dürften mittlerweile ebenfalls vor einer Bodenbildung stehen. Dennoch gilt es auch hier weiterhin die starke Negativ-Korrelation zur US-Dollar-Entwicklung zu bedenken, welche zwischenzeitlichen Druck auf die Preise ausüben könnte.

So long liebe Leser.....hoffen wir, dass sich die nächste Woche im Zeichen der Stabilität erweist und das Worst-Case-Szenario von den Marktteilnehmern mittlerweile eingepreist wurde.....ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende und bis Montag...

Ihre Miriam Kraus

Belehrung:

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Miriam Kraus
Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine gesuchte freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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