Rohstoff-Daily ruft zur Hilfe für krebskranken Kinder auf
Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 22. November 2006 20:45 Uhr
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Liebe Leser,
Der FID-Verlag engagiert sich für krebskranke Kinder
Krebserkrankungen im Kindesalter sind Schicksale, die unter die Haut gehen. Von einem Tag auf den anderen ändert sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familien: Operation, Chemotherapie und Bestrahlung sowie damit verbundene Nebenwirkungen und körperliche Beeinträchtigungen bedeuten häufig drastische Einschnitte in den Alltag.
Die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe setzt sich für die Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter ein. Zu den von ihr geförderten Projekten zählen unter anderem der Auf- und Ausbau von Kinderkrebs-Zentren, die Erforschung neuer Therapien sowie die Einrichtung von Elternhäusern und -wohnungen in Kliniknähe. Die Stiftung wurde 1996 von der Deutschen Krebshilfe gegründet. Bildtext:Ruhepause nach der anstrengenden Therapie – Krebskranke Kinder brauchen die Nähe ihrer Familien, um gesund zu werden. Familienhäuser in Kliniknähe ermöglichen den notwendigen Kontakt der Eltern zu ihrem krebskranken Kind.
Krebskranke Kinder brauchen Nähe
„Wenn ich Schmerzen habe, streichelt Mama mich, das ist dann sehr gut. Zärtlichkeit brauche ich zu Hause auch, aber hier mehr, weil es mir hier schlechter geht. Wenn ich Schmerzen habe und Mama ist nicht da, glaube ich, werde ich nie wieder gesund.“ Patrick Maywinkel ist neun Jahre alt und am liebsten spielt er Fußball. Doch Patrick hat Leukämie. Das Gedicht schrieb der Junge, als er auf der Kinderkrebs-Station der Universitätskinderklinik Kiel behandelt wurde - sechs Monate lang und 150 Kilometer von zu Hause entfernt. Seine Mutter ist die meiste Zeit bei ihm - während der Chemotherapie sitzt sie nahezu Tag und Nacht an seinem Bett. Das ist möglich, weil die Kinderkrebs-Station nicht voll belegt ist. Als zwei neue schwerkranke Kinder auf die Station kommen, übernachtet Frau Maywinkel im Elternhaus, das der Förderkreis krebskranker Kinder in Kiel mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe eröffnet hat. Wann immer es geht, fährt auch Patricks Vater in die Klinik nach Kiel und löst seine Frau bei der Begleitung des Sohnes ab. Denn: Patrick hat noch einen jüngeren Bruder und eine ältere Schwester. Trotz der Angst um Patrick weiß Frau Maywinkel, dass auch die Geschwister jetzt ihre Nähe brauchen und mit der Sorge um ihren Bruder Patrick sowie dem Gefühl, derzeit vielleicht weniger wichtig zu sein, nicht alleine gelassen werden dürfen. Bildtext: Familienhaus für krebskranke Kinder und deren Angehörige in Münster – mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe errichtet und ausgebaut. Ein wichtiger Beitrag für die Versorgung krebskranker Kinder.
Das Familienhaus
Auch in Münster fördert die Deutsche Krebshilfe bereits seit vielen Jahren zahlreiche Projekte – bis heute mit einem Fördervolumen von über 20 Millionen Euro. Eines der Projekte ist das Familienhaus in unmittelbarer Nähe der Kinderkrebs-Klinik. Für ein an Krebs erkranktes Kind, das über Monate und Jahre behandelt wird, ist es wichtig, dass Eltern und Geschwister so oft wie möglich bei ihm sind. Das Familienhaus ist mit allem ausgestattet, was die betroffenen Familien brauchen: Es gibt Appartements für zwei bis vier Personen, eine Gemeinschaftsküche, Waschmaschinen und Trockner, einen großen Garten, Spielplatz, Spielzimmer, Fitnessgeräte und Gemeinschaftsräume. Im Familienhaus wird alles getan, damit sich die Patienten wohl fühlen: Neben Appartements und Gemeinschaftsräumen gibt es auch ein Spielzimmer.
Krebs bei Kindern
Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 420.000 Menschen neu an Krebs, davon 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. In der Altersgruppe unter 15 Jahren ist Krebs besonders bösartig: Die Tumorzellen vervielfachen sich rasend schnell. Durch die Unterstützung der Deutschen Krebshilfe konnte erreichen werden, dass heute etwa 90 Prozent aller krebskranken Kinder nach bundesweit einheitlichen Konzepten untersucht und behandelt werden. Meist sind Operation, Chemotherapie und Bestrahlung Teile des sechs- bis zwölfmonatigen Therapie-Marathons. So genannte multizentrische Therapie-Optimierungs-Protokolle verbessern die Heilungsraten immer weiter. Die Deutsche Krebshilfe finanziert fast alle derzeit in Deutschland laufenden Therapiestudien bei Kindern. Die Erfolge stetig verbesserter Behandlungskonzepte sind beeindruckend: Kam die Diagnose „Leukämie“ bei einem Kind noch vor drei Jahrzehnten einem Todesurteil gleich, überleben heute mehr als 70 Prozent der kleinen Patienten diese Erkrankung.
Ihre Hilfe zählt!
Helfen Sie der Deutsche KinderKrebshilfe bei ihrer wichtigen Arbeit durch Ihre Spende oder den Kauf von Benefiz-Produkten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kinderkrebshilfe.de [Link] oder unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0. Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98).
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Ihr
Andreas Lambrou
