Rezession ja oder nein - oder schon vorbei?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 12. Februar 2008 07:30 Uhr
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Es wird in der Finanzpresse recht viel darüber gesprochen, ob eine Rezession auf dem Plan steht oder nicht oder ob sie vielleicht auch schon vorbei ist. Aktienmärkte weltweit sind um 10% bis 20% gefallen. Die amerikanischen Wohnimmobilien sind um ungefähr 10% eingebrochen.
„Die schlechten Nachrichten sind allesamt schon da draußen“, sagen die Optimisten. Und dann blicken sie zu den Banken und den Bauunternehmen und sie glauben, dass sie die Talsohle erblickt haben.
Das ist natürlich durchaus möglich. Man weiß ja nie. Aber die Finanzwelt braucht dringend eine Korrektur. Die Hauspreise sind zwischen 1997 und 2007 um 70% nach oben geklettert. Sie sollten um mehr als nur 10% fallen.
Aktien sind zwischen 1982 und 2007 um 1.100% nach oben gegangen. Man sollte auch hier mit mehr als mit einem Rückgang von nur 10% rechnen.
Und die Kreditexpansion in den vergangenen 27 Jahren war die größte, die die Welt je sah.
Da darf man doch davon ausgehen, dass darauf etwas mehr folgt, als sechs Monate nervöser Schlagzeilen.
„Ich habe das Gefühl, dass in der Zukunft noch mehr Leid liegt“, sagt eine Kollegin heute Morgen.
„Sieh dir doch nur die Zahlen an, die Ende der Woche hereingekommen sind. Jedes Mal wenn ich in meinen Posteingang sah, hatte ich ein neues Update. Und hier sind nur einige der Schlagzeilen: “Schwache Ergebnisse von Wal-Mart im Januar… es scheint so, als würden die Sparsamen noch sparsamer.“
„Bevorstehende Hausverkäufe sind im Dezember um 1,5% zurückgegangen.“
“Die Bank of England senkt den Leitzinssatz um einen Viertel Punkt auf 5,25% nachdem die weltweiten Störungen weiter andauern.“
“Hmm… ich frage mich, aus welchem Teil der Welt diese Störungen kommen…”