Research In Motion übertrifft alle Erwartungen
Katja Kram in Insider Daily
vom 18. Dezember 2009, 14:30 Uhr
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die Zukunft der mobilen Kommunikation gehört den Smartphones. Eine Studie der Research-Firma IDC kam zu dem Ergebnis, dass Smartphones unter den Verbrauchern immer beliebter werden. Im dritten Quartal des laufenden Jahres stiegen die Verkaufszahlen auf 43,3 Mio. Geräte, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 4,2% entspricht.
Wen wundert es, denn ein so genanntes Smartphone ist mehr als ein Mobiltelefon mit dem auch die Nutzung des Internets möglich ist. Das können die meisten handelsüblichen Handys ja schließlich auch. Das faszinierende an diesen Alleskönner: ihr Leistungsumfang erinnert fast schon an einen kleinen mobilen Computer, denn sie sind eine Kombination von Handy, Personal Digital Assistent (PDA) und Kamera, die sich personalisieren und auf den Geschmack des Anwenders einrichten lassen. Die Funktionen eines Smartphones gehen sogar soweit, dass sie sogar einen Laptop ersetzen könnten.
Research In Motion: Führend in Sachen Smartphone
Research In Motion (RIM) ist bereits seit zehn Jahren auf die Entwicklung und Herstellung innovativer mobiler Kommunikationssysteme spezialisiert. Das in Ontario beheimatete Unternehmen legte am Donnerstagabend nach Börsenschluss die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2009/10 vor. Und zeigte, dass die Geschäfte mit dem Smartphone "BlackBerry" bestens laufen. Mit einem Marktanteil von 19% rangiert Research In Motion aktuell auf Rang zwei der weltweit führenden Hersteller im Smartphone-Bereich hinter Nokia mit 37,9%. Diese Tatsache und die hervorragende Quartalszahlen bewegten die Führungsriege des Konzerns sodann auch zu einem äußerst positiven Ausblick auf das laufende Quartal.
Quartalsgewinn deutlich gestiegen
Zunächst zu den Zahlen. Das dritte Quartal lief für die Kanadier mehr als zufrieden stellend. Dank der gesteigerten Nachfrage der Verbraucher nach den Produkten von Research In Motion konnte der Entwickler der Produktreihe BlackBerry im abgelaufenen Quartal einen Gewinn in Höhe von 628,4 Mio. US-Dollar einfahren, nach 396,3 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie betrug dabei 1,10 Dollar, was die Erwartungen der Analysten, die mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,04 US-Dollar gerechnet hatten, übertraf.
Hoffnungsvoll für das laufende Quartal
So lief auch die Umsatzentwicklung hervorragend. Im Jahresvergleich steigerte sich der Umsatz von 3,53 Mrd. US-Dollar im Vorjahr auf aktuell 3,92 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten lediglich mit einem Umsatz von 3,78 Mrd. US-Dollar im Q3 des Geschäftsjahres 2009/2010 erwartet. Für das laufende Quartal, in das das Weihnachtsgeschäft einfließt, ist Research In Motion sehr zuversichtlich. So rechnet die Konzernleitung mit einem Umsatz von 4,2 Mrd. bis 4,4 Mrd. US-Dollar und prognostiziert einen Gewinn je Aktie im Bereich von 1,23 US-Dollar bis 1,31 US-Dollar.
RIM erobert bald den asiatischen Smartphone-Markt
Tom Schulze und Mikey Fritz von der "Nasdaq Inside" beurteilen die Entwicklungen des Konzerns in der Zukunft positiv. Dabei sehen sie vor allem großes Potenzial für Research In Motion auf dem asiatischen Markt. In der aktuellen Ausgabe von "Nasdaq Inside" war zu lesen: "Research In Motion bringt einen BlackBerry für den chinesischen Markt heraus. Man will sowohl den Verbrauchermarkt als auch den Geschäftskundenmarkt damit ansprechen. Research In Motion geht den richtigen Weg. Der chinesische Markt ist der wichtigste Zukunftsmarkt überhaupt."
Ich wünsche Ihnen ein schönes, winterlich weißes und besinnliches Adventswochenende.
Ihre
Katja Kram