Real existierender Schnüffelstaat
Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 11. März 2008 07:30 Uhr
ENL5454
Liebe Leserin, lieber Leser!
Zwar ist zumindest das massenmediale Interesse am Fall „Zumwinkel/Liechtenstein“ etwas abgeebbt. Im Hintergrund aber arbeitet – wie zu erwarten – die Steuerverwaltung der BRD mit gnadenloser Härte und Hochdruck weiter.
Volk unter Generalverdacht
Wie nicht anders zu erwarten wird nun hemmungslos und ohne jegliche Schonung gegen „Lieschen Müller“ und co vorgegangen. Experten erwarten eine enorme Zunahme der Kontrolldichte. Es werde kaum einen Bereich mehr geben, von dem die extreme Kontrollwut verschont werden wird. Ohnehin hat der Fiskus im Steuerkrieg gegen die Bürger technisch aufgerüstet und die letzten Reste eines nur noch auf dem Papier bestehenden Steuergeheimnisses werden schleichend über Bord geworfen. Vom Bankgeheimnis ganz zu schweigen.
Denunziantentum lebt
Bei der „Kriegsführung“ greift der Staat aber nicht mehr nur auf „High-Tech“ zurück, sondern bedient sich zunehmend ungeniert und gewollt anonymer Anzeigen von Denunzianten. Einige Finanzämter haben bereits Hotlines für anonyme Anzeigen eingerichtet. Möglicherweise wird es bald einen ausgearbeiteten „Prämienkatalog“ für Denunzianten geben.
"Steuerhölle BRD"
Selbstverständlich werden sich die Verantwortlichen gewiss einige weitere Methoden ausdenken, um auch noch den letzten Steuereuro einzutreiben. Diejenigen, die nicht „fliehen“ können oder wollen, werden wohl leider noch einige Zeit mit der rüden Vorgehensweise der neuen "Edel-DDR" leben müssen. Nichtsdestotrotz, oder vielleicht auch gerade deswegen verliert die BRD täglich ein Dorf junger gut ausgebildeter Menschen. Laut OECD gibt es aktuell kein anderes Land, aus dem so viele Akademiker die Flucht ergreifen.
Mögliche Auswege
Für die zurückgebliebenen Nettosteuerzahler gibt es sehr wenige Möglichkeiten, sich dem totalitär anmutenden Willkürrecht zu entziehen. Böse Zungen behaupten ja seit langer Zeit, dass es ohnehin keinen Sinn mache, in der BRD Leistungsträger zu sein. Schelmisch gedacht kann jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Wandlung vom Leistungsträger zum –empfänger vollziehen.
Physischer Goldkauf
So ist etwa auch der Kauf physischen Goldes neben der Abstimmung mit den Füßen ein probates Mittel, den Verantwortlichen das Misstrauen zu erklären. Gold wirft bekanntlich keine Zinsen (dem Fiskus entgeht die Zinsabschlagsteuer!) ab und ist auch von der Abgeltungsteuer ausgenommen. Und der fiskalische Zugriff ist bei geschickter Vorgehensweise eher begrenzt.
Lebensmittelvorräte schaden nie
Gerade im Zuge der Mega-Hausse bei den Agrarrohstoffen schadet es zudem nie, sich einen eigenen Grundnahrungsmittelvorrat anzulegen. Neben steigender Preise könnte ja tatsächlich an einem möglicherweise nicht allzu fernen Tag in der Zukunft der für die Verantwortlichen völlig unerwartete und unvorhersehbare Fall eintreten, dass bspw. der örtliche Bäcker ebenfalls vom Leistungsträger zum –empfänger mutiert.
Ja, liebe Leserin, lieber Leser, nichts auf Erden ist sicher und selbstverständlich. Mit Ausnahme des Todes und der Steuer. Aber, keine Sorge, die Regierung der BRD hat ja mit § 8 Absatz 1 der Wirtschafssicherstellungsverordnung vorgesorgt und schon die Weichen für eine Kommando-Bezugsscheinwirtschaft im Krisenfall gestellt.
Fragt sich nur, ob es dann noch fähige Leistungsträger geben wird, die Brötchen auf Bezugsscheinbasis backen werden!