Raul ohne „u“ und Fidel ohne Maß
Cindy Bach in Insider Daily zum Thema Global Anlegen
vom 9. August 2010, 14:30 Uhr
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ein technischer Fehlerteufel hat sich am Donnerstag in meinen Kommentar zur Lage in Kuba eingeschlichen, auf den mich viele meiner Leser netterweise hingewiesen und den ich nun erklären möchte. Natürlich nannte ich den amtierenden Präsidenten und Bruder von Fidel Castro: Raul Castro. Doch aufgrund des diakritischen Zeichens über dem u von Raul, hat mein Layout-Programm für den Daily mir das u einfach aus dem Präsidentenvornamen gelöscht. Wahrscheinlich kennt es keine accent-Zeichen. Ich bitte Sie dennoch dies zu entschuldigen.
Übrigens: Ich habe zu diesem Bericht so viele Leserkommentare erhalten, dass ich mich heute spontan entschieden habe, Ihnen eine Auswahl in der morgigen Ausgabe des "Insider Daily" vorzustellen. Das Thema bleibt uns also noch eine Weile erhalten, so auch heute:
Fidel Castro sieht den Weltuntergang nahen
Ich habe heute Morgen beim Frühstück erneut einen Artikel über Kuba in der Presse gelesen. Diesmal ging es allerdings um den einstigen Kuba-Präsidenten Fidel Castro. Dieser zeigt sich ja trotz seines offiziellen Rückzuges als Staatsoberhaupt, regelmäßig in der Öffentlichkeit. Meist sind diese Auftritte gepaart mit einer wortreichen Verschwörungstheorie.
Diesmal soll sich der ehemalige Revolutionsführer mit einer Warnung vor einem drohenden Weltuntergang durch einen Atomkrieg an die internationale Öffentlichkeit gewandt haben. Auf der Nationalversammlung am Samstag in Havanna kritisierte er die Politik der USA bezüglich Nordkorea und dem Iran scharf. Und er forderte Barack Obama offiziell dazu auf, einen Atomkrieg zu verhindern.
Doch wir dürfen erleichtert aufatmen. Denn Fidel sieht für uns Kapitalisten noch eine Chance den drohenden Atomkrieg abzuwenden. Doch dies könne nur ein Mann richten. Der US-Präsident höchstpersönlich muss ins Superman-Kostüm und die Welt retten. In seiner olivgrünen Uniform und mit leicht schwankender Stimme, rief er Obama zur Beachtung auf. Ein Atomkrieg hätte für den Planeten die schlimmsten Konsequenzen. "Für die Menschen gäbe es dann keine Rettung."
Warum nur können ehemalige politische Köpfe sich nicht damit abfinden, wenn sie nichts mehr zu sagen haben.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Börsenwoche.
Ihre
Cindy Bach
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Nonkonformist (09.08. 2010 17:13 Uhr):
Für mich ist - im gegensatz zu einigen - Fidel Castro keine Ikone, sondern ein unverbesserlicher, halsstaririger Kommunist, trotzdem, seine Warnung vor einem möglichen Angriff auf den Iran, der auch einen Atomkrieg nach sich ziehen könnte, ist durchaus berechtigt! Selbst mitdenkende US- Bürger sehen die Vorbereitungszeichen gewissser Länder und waren Präs. Obama eindringlich davor, sein O.K. zum Angriff zu geben, Castro wird also durchaus von anderen unterstützt, die keinen Altersstarrsinn als abgetretene Politiker demonstrie= ren!
Antworten - Kommentar von Weiss A F (09.08. 2010 20:12 Uhr):
Verehrte Frau Bach, manche Ihrer Kommentare wären es wert, sich damit zu befassen. Das gilt in zweierlei Hinsicht. Es sind durchaus bemerkenswerte dabe, aber auch manche , die irgendein Loch für die schreibende Zunft stopfen müssen. Nehmen wir Ihren vorletzten Satz , den Sie F.Castro gewidmet haben. Der Mann hat absolut recht, denn er sagt,was er denkt und das können unsere Politiker nicht. Seine Meinung wird im übrigen, wenn auch in geschliffener Form von vielen anderen getelt, auch von den Politikern , die nichts mehr zu sagen haben. Dies ist Ihnen genau so bekannt wir mir. ( Gorbi, Rothschild sen, etc.) Sie müssen sich daher die Frage gefallen lassen, ob Sie inzwischen auch zu den von unserem "Hosenanzug" verdonnerten Journalisten gehören, die dem Volk Sand in die Augen streuen "müssen." um sie zu beruhigen. Es ist doch unstreitig , dass im Pentagon bereits Pläne existieren, die sich mit einem Atomschlag gegen Iran befassen - auch das wissen Sie. Damit stehen die - zugegebenermaßen- plumpen Äußerung von F.Castro in einem anderen Licht. Weiterhin eine lockere Feder wünscht Ihnen ein kritischer Leser. A.F.Weiss
Antworten - Kommentar von Heinrich Katscher (10.08. 2010 00:45 Uhr):
Werte Frau Bach, Fidel Castros Wertung würde ich nicht so abschlägig bewerten . Die USA kann sich auch meines Erachtens von ihren Schulden nur duch einen WeltKrieg befreien. Das Terroistenmärchen zieht nicht mehr. Ein anderer Weltfeind muss gefunden werden.- Irak als Atommacht ist erledigt. Iran und Korea sind an der Reihe.. EIN KRIEG MIT WIRKLICHEN ATOMMÄCHTEN WÄRE NÄMLICH (auch für die USA) ZU GEFÄHRLICH.
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