Michael Vaupel ist einer der führenden Rohstoff- und Derivate-Experten. Bereits während seiner Studienzeit hat er als Finanzjournalist und Analyst gearbeitet.
Michael Vaupel in Traders Daily zum Thema Gold
vom
*** Eine Warnung an dieser Stelle: ETFs und ETCs sind auch kein Garant für absolute Sicherheit. (Na gut, wo gibt es die überhaupt?)
So gibt es gerade bei den größten einige Fallstricke. Da wird in einem Fall der Tausch in physisches Silber z.B. nur ab einigen Zehntausend Anteilen erlaubt. "Ärgerlich", wenn man das im Verkaufsprospekt überlesen hat und seine Papiere in physisches Edelmetall tauschen möchte.
Dann bleibt natürlich immer die bange Frage, ob der Emittent eines Gold oder Silber ETFs oder ETCs die notwendigen Bestände zur Absicherung überhaupt physisch vorliegen hat. Kontrollen sind manchmal gar nicht vorgesehen. Auch, wenn der Emittent vertraglich zur Absicherung verpflichtet ist, kann da ein mulmiges Gefühl bleiben. Vertrauen mag ja manchmal gut sein, in solchen Fällen halte ich Kontrolle bzw. Kontrollmöglichkeiten und Transparenz hingegen für deutlich besser...
Soviel für heute. Ich werde dazu noch etwas recherchieren, inkl. konkreter Beispiele, da es Thema im nächsten Strategiepapier meines Börsendienstes Rohstoff Performer sein soll.
Mit herzlichem Gruß!
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Trader´s Daily
- Kommentar von Nelson A Mahat
Herr Vaupel schreibt, was er in seinem angeblich schlauen Buch zur Goldentwicklung geschrieben hat, um damit die aktuelle Lage aufzuzeigen: "Nachfrage zu Investmentzwecken ist relativ neu. Der absolute Anteil an der Nachfrage ist noch relativ gering, aber stark wachsend. Traditionell werden rund 70% von der Schmuckindustrie nachgefragt, weitere 22% von der Industrie." Das ist leider die totale Wahrheitsverdrehung. Richtig ist; dass die Schmuckbranche in 2011 einen Anteil von Anteil 43,18 % an der Weltgoldnachfrage hatte (nach 48,74 % in 2010). Richtig ist, dass die gesamte Industrie inkl. Dentalmarkt 2011 einen Anteil von 9,91 % hatt (nach 11,25 % in 2010). Richtig ist, dass der Anteil von Investments 2011 einen Anteil von 36,87 % hatten (nach 38,13 % in 2010),. Richtig ist, dass dass die Nachfrage nach ETF / ETC 2011 bei 3,55 % der weltweiten Goldnachfrage lag (nach 8,89 % in 2010). Von einer einer "relativ neuen und geringen Nachfrage nach Investments kann also keinerlei Rede sein. Von einem angeblichen Goldfachmann sollte man die Wahrheit zu Gold erwarten und keine Märchen. Nachlesen kann man das alles bei www.gold.org/investment/statistics/demand_and_supply_statistics/
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