Sven Weisenhaus handelt seit mehr als 10 Jahren Aktien, Zertifikate und inzwischen hauptsächlich CFDs. Im Wave Daily dreht es sich meist um Elliot Wellen.
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Weitere Börsenthemen
vom
für den Übergang von der US-Konjunktur und dem dortigen Aktienmarkt hin zur Konjunktur in Deutschland und dem hiesigen Aktienmarkt habe ich mir überlegt, noch kurz auf die US-Daten einzugehen, die seit der Analyse in der vergangenen Woche noch veröffentlicht wurden.
Da dies recht nah zur Analyse der älteren Daten in der vergangenen Woche erfolgt, werden Sie feststellen, dass man bei der richtigen Interpretation der Konjunkturdaten nicht nur ein gutes Bild der aktuellen Lage erhält, sondern auch durchaus Prognosen für die zukünftige Entwicklung einzelner Daten abgeben kann.
QE3, ick hör Dir trapsen
Interessant ist hier nicht nur die Entwicklung der US-Importpreise. Diese sind im Juni um stolze 2,7% zum Vormonat gefallen.

(Quelle: Markt-Daten.de) Import- und Exportpreise, Veränderung in % zum Vormonat
Dies ist schon ein sehr heftiger Rückgang, nachdem zuletzt bereits ein Minus von 1,2% verzeichnet wurde. Dieser ist jedoch auf die gefallenen Ölpreise zurückzuführen, denn ohne Öl sind die Einfuhrpreise "nur" um moderate 0,3% gefallen.
Dennoch: QE3, ick hör Dir trapsen.
Zwar sind die US-Erzeugerpreise im selben Zeitraum um 0,1% gestiegen. Im Monat zuvor waren sie allerdings auch noch um 1,0% gefallen und könnten angesichts der Importpreise auch im kommenden Monat erneut rückläufig sein.

(Quelle: Markt-Daten.de) Erzeugerpreise, Veränderung in % zum Vormonat
Die Kernrate der US-Produzentenpreise ist um 0,2% gestiegen, nach zuletzt ebenfalls 0,2%.
Gestern wurde dann noch der US-Verbraucherpreisindex (Consumer Price Index, CPI) für Juni veröffentlicht. Nach dem Rückgang um 0,3% im Mai sind die Verbraucherpreise im Juni unverändert geblieben.

(Quelle: Markt-Daten.de) Verbraucherpreise, Veränderung in % zum Vormonat
Auch hier ist die Kernrate (wie bei den Erzeugerpreisen) um 0,2% gestiegen.
Von Inflation weiterhin keine Spur. Hier bestätigt sich eher die deflationäre Tendenz, die ich am Dienstag vergangener Woche ausgemacht habe.
- Kommentar von Paul
Der billige Euro wirkt wie ein Konkunkturprogramm und wird die Exporte aus dem Euroraum in die Emergingmärkte steigern, also auch gut für Deutschland
Antworten- Antwort von Sven Weisenhaus:
Hallo Paul! - - - Stimme dem 100%ig zu. Doch der schwache Euro bzw. der starke USD bedeutet für die USA das genaue Gegenteil. Ein QE3 könnte den USD weiter schwächen, was QE3 zusätzlich wahrscheinlicher erscheinen lässt. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus
- Kommentar von Paul
an Swen Weisenhaus, und dies wäre wieder gut für Edelmetalle
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