Profitieren Sie davon, ein Babyboomer zu sein – Teil 1
Nathan Lewis in Traders Daily
vom 16. Januar 2009, 12:00 Uhr
ENL5462
Die Leute fragen mich manchmal: "Was soll ich mit meinem Rentenkonto machen?" Ich sage ihnen häufig, dass sie über Möglichkeiten des Ruhestandes nachdenken sollen, die nicht von finanziellen Abstraktionen und verschiedenen Versprechen der Betriebe oder der Regierung abhängig sind, wie z.B. Social Security oder die Betriebsrenten. Damit erziele ich normalerweise einige Verwirrung, weil sie über die Jahrzehnte gelernt haben, in den Begriffen der Finanzprodukte zu denken.
Wir wollen uns ein bestimmtes Beispiel ansehen. Es sind meine Eltern, die im vergangenen Jahr 65 Jahre alt wurden. (Damit sind sie knapp vor den Baby Bommern). Sie leben in einem hübschen Vorort von New York City, an der Küste von Connecticut. Wie viele andere ältere Leute würden sie gerne in dem Haus bleiben, das sie jetzt seit 20 Jahren besitzen, in einer Nachbarschaft, an die sie gewöhnt sind und in der Nähe ihrer Freunde. Es ist nicht so leicht, einen Neuanfang zu machen, wenn man über 65 Jahre alt ist.
Selbst die Leute, die in der Lage waren, beachtliche Anlagewerte, Pensionen usw. anzusammeln, werden jetzt vielleicht ein wenig nervös. Werden Es ist ein wenig angsteinflößend, wen man versuchen will, in den nächsten 20 oder sogar 30 Jahren von finanziellen Abstraktionen und Regierungsversprechen abhängig zu sein. Normalerweise sage ich ihnen, dass sie auch Angst haben sollten! Oder zumindest nicht zu viel Vertrauen in die verschiedenen Versprechungen der Wall Street stecken sollten (und in die Pensionen, die letzten Endes auch Versprechungen der Wall Street sind.) Man wird nicht 8% im Jahr auf den 401 (k) Rentenplan machen, nur weil der Finanzberater es gesagt hat. Aber ich gehe davon aus, dass Sie mittlerweile auch schon dahintergekommen sind. Alles ist möglich. Ganz besonders nachdem wir gerade in einer Art Depression stecken. Wenn man ein großes Haus in einer netten Gegend besitzt, dann ist das nicht billig, selbst wenn man es zu 100% besitzt und es von keinen Hypotheken belastet wird. Die jährlichen Kosten für ein Haus sehen in etwa so aus:
Grundsteuer: 8.000 Dollar (und könnte steigen)
Versicherungen: 2.000 Dollar (könnte mehr sein)
Unterhalt 2.000 Dollar (könnte mehr sein)
Nutzungsgebühren 200 Dollar im Monat oder 2.400 Dollar im Jahr (könnte steigen)
(Telefon, Internet, Kabel, Strom, Müllabfuhr)
Insgesamt sind das 16.400 Dollar. Und das ist vermutlich wohlwollend berechnet. Wir wollen hier also mit 18.000 Dollar kalkulieren.
Hinzu kommen das Auto und die anderen Kosten für den Lebensunterhalt. Was wird passieren, wenn man etwas klappriger wird und Unterstützung bracht?
Haben Sie sich schon einmal die Preise für die Altenheime angesehen?
Es ist nicht so, dass diese Belastungen nicht tragbar wären. Es ist eher so, dass sie belastend sind. Allein die Kosten, die für das Haus anfallen, könnten direkt einen Großteil dessen verschlingen, was über Social Security hereinkommt. Und wenn es in Zukunft noch düsterer aussehen sollte, dann könnten sich diese Ausgaben irgendwann als untragbar herausstellen. Wer weiß, wie es in 20 Jahren aussehen wird? Nur ihr Finanzberater kann das mit Sicherheit sagen.
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