Potenzial Dax Einzelwerte
Tom Firley in Investors Daily zum Thema Dax 30
vom 30. September 2009, 18:00 Uhr
ENL5454
gestern zeigte ich Ihnen „Die Grenzen der Einzelwerte aus dem Dow Jones Industrial". Auf vielfachen Leser-Wunsch habe ich Ihnen heute auch für die Einzelwerte aus dem Deutschen Aktienindex (DAX) eine ähnliche Darstellung mitgebracht.
Chart Dax
Wie beim gestern gezeigten Dow Jones-Chart war Anfang/Mitte September (schwarz eingekreist) die Börsenwelt noch so einigermaßen in Ordnung. Die Weltbörsen hatten zwar schon eine für damalige Verhältnisse heftige Abwärtsfahrt hinter sich, doch das Gröbste schien überstanden. Wir alle wissen, dass das Gröbste aber erst noch folgte...
In der folgenden Tabelle sehen Sie die Einzelwerte aus dem Deutschen Aktienedex (DAX), die Performance der einzelnen Aktien seit dem 4. September 2008 sowie das „Potenzial". Dieses Potenzial drückt in Prozent aus, wie viel die einzelnen Werte steigen müssten, um die Kurse vom 4. September 2008 zu erreichen. Die oberen Werte haben in dieser Betrachtung „kein Potenzial", da diese bereits die Kurse vom 4. September 2008 erreicht bzw. überschritten haben.
Einzelwerte Deutscher Aktienindex
| Name | seit 04.09.2008 | Potenzial |
| BMW | 19,14% |
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| Henkel AG & Co. | 11,80% |
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| Münchener Rück | 3,44% |
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| Metro | 1,97% |
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| Beiersdorf | -0,72% | 0,73% |
| Fresenius Medical Care | -6,71% | 7,19% |
| Deutsche Bank | -7,00% | 7,53% |
| MAN | -7,58% | 8,20% |
| BASF | -7,58% | 8,20% |
| Bayer | -8,33% | 9,09% |
| Siemens | -8,38% | 9,15% |
| adidas AG | -8,46% | 9,24% |
| RWE | -8,60% | 9,41% |
| .DAX | -9,01% | 9,90% |
| Merck KGaA | -9,53% | 10,53% |
| Linde | -12,59% | 14,40% |
| Deutsche Börse | -12,75% | 14,61% |
| SAP | -13,12% | 15,10% |
| Deutsche Telekom | -15,70% | 18,62% |
| Daimler | -17,23% | 20,82% |
| Deutsche Post | -18,20% | 22,25% |
| Lufthansa | -19,62% | 24,41% |
| Thyssen-Krupp | -22,27% | 28,65% |
| E.ON AG | -23,74% | 31,13% |
| Allianz SE | -24,52% | 32,49% |
| Salzgitter | -27,81% | 38,52% |
| Fresenius | -28,43% | 39,72% |
| Infineon | -30,00% | 42,86% |
| Volkswagen | -42,83% | 74,92% |
| K+S | -48,30% | 93,42% |
| Commerzbank | -49,04% | 96,23% |
Eine Commerzbank-Aktie oder auch eine K+S müssten sich also etwa verdoppeln, um das Niveau vom September letzten Jahres zu erreichen. Bei Salzgitter sind es 38,52% und der Dax liegt nur noch etwa 9% unter diesem Kursstand. Charttechnisch interessant ist übrigens die K+S-Aktie.
Chart K+S
Interessant könnte es bei der K+s-Aktie werden, sobald der schwarze (leichte) Abwärtstrend oder die 40er Marke nach oben durchbrochen wird. Ein Blick auf den MACD, der noch auf Verkauf steht, kann hierbei sicherlich auch nicht schaden. Falls der K+S tatsächlich der Sprung über die 40er Marke gelingen würde das letzte markante Tief bei 35 Euro als Unterstützung dienen. Ich wiederhole:
Warten Sie für ein Trading die entsprechenden Kauf-Signale ab. Genau wie bei den US-Börsen steht auch bei den deutschen Indizes eine Korrektur vor der Tür. Allerdings ist noch fraglich, wann diese Tür geöffnet wird...
Viel Erfolg an der Börse
Ihr
Tom Firley

