Positive Divergenzen als größter Trumpf
Klaus Buhl in Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 26. Mai 2008 17:00 Uhr
ENL5454
Die größte charttechnische Unterstützung erhält meine eher optimistische Einschätzung des SDAX aber durch die massiven positiven Divergenzen innerhalb des so genannten „Macd-Histogrammes“! Dieser von mir um die kurzfristigen Schwankungen geglättete Indikator oszilliert um seine Nullinie und zeigt die Veränderungen des Kauf- und Verkaufverhaltens. Bereits im März erkennen Sie den stark abnehmenden Verkaufsdruck, obwohl der Abwärtstrend noch intakt war. Eine solche positive Divergenz deutet sehr häufig einen bevorstehenden Stimmungswechsel, bzw. ein Umdenken der Marktteilnehmer an.
Die Welt bricht trotz Vertrauenskrise nicht in Scherben
Meiner Meinung setzt sich allmählich die Denkweise durch, dass die Vertrauenskrise weniger stark als befürchtet das reale Geschäftsumfeld der kleinen Unternehmen beeinflusst. Diese positive Sicht der Dinge wird vor allem von den Notenbanken gestützt, die die Märkte derart liquide halten, dass die Bereitschaft der Geschäftsbanken zur Kreditvergabe nur unmerklich nachlässt. Denn vor allem diese Angst, das die Kreditvergabe die kleinen Firmen austrocknen lassen könnte, ließ die Kurse im SDAX regelrecht abstürzen.
Allmählich wird ersichtlich, dass die Erde sich doch noch dreht und die Welt der „Small-Caps“ nicht untergeht. Daher bin ich davon überzeugt, dass das Schlimmste hinter uns liegt und wir sogar im Nebenwerte-Segment teils gute Einstiegsgelegenheiten sehen.
Konkrete Kaufempfehlungen diesbezüglich nennen Ihnen stets meine Kollegen vom Nebenwerte-Insider und vom Dividendenbrief.