Paula-Strategie (17): Heute gibt es viel zu tun
Tom Firley in Investors Daily zum Thema Dax 30
vom 23. Januar 2012, 18:00 Uhr
ENL5454
*PAULA-Strategie = Permanent Analysieren Und Langfristig Anlegen
VORAB: Aus technischen Gründen können heute leider keine Charts platziert werden. Daher gibt es morgen ausnahmsweise ein „Paula"-Update (mit Charts).
Die meisten Leser kennen die Paula-Strategie bereits schon. Mit diesem Experiment wollen wir langfristig beobachten, ob ein ganz simples System den zu Grunde liegenden Index (in diesem Fall den Dax) schlagen kann.
Da alle Werte aus dem Dax berücksichtigt werden, ist dieses Experiment keinesfalls mit dem Erfolg eines Börsendienst zu vergleichen, der ausgewählte Werte und Aktien empfiehlt. Natürlich können diese strategischen Hinweise aber durchaus hilfreich sein zur Entscheidungsfindung bei Einzelwerten aus dem Dax...
Neue Leser finden hier die Regeln: Paula Strategie Regeln
MASSNAHMEN
Wie immer montags: Folgende Darstellungen stellen KEINE konkreten Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar. Zunächst zum Dax:
Gewinner Verlierer Dax-Aktien
der DAX hat seit dem Freitagsschlusskurs vom 13. Januar 2012 bis zum Freitagsschlusskurs vom 20. Januar satte 4,25 Prozent hinzugewonnen (nachdem er in der Vorwoche bereits 2,09 Prozent gestiegen war).
Der deutsche Aktienindex stieg von 6.143 auf 6.404 Punkte. Somit hat das Deutsche Leitbarometer den Abstand zur psychologisch wichtigen 6.000er Marke weiter ausgebaut.
Die Bullen haben die 6.000er Marke bislang siegreich verteidigt und der 256-Tage-GD (=Gleitender Jahresdurchschnitt) rückt in greifbare Nähe. Dennoch sollten wir gerade jetzt vorsichtig bleiben. Einige (ausländische) Investoren haben sich in Dax- und MDax-Werten positioniert und es bleibt abzuwarten, ob schnelle Gewinne mitgenommen werden, oder ob aus der laufenden Rally noch etwas „Größeres" wird.
BITTE BEACHTEN SIE: Jetzt kommt der vielleicht wichtigste Satz für Anleger, die bis zur Hutschnur investiert sind und meinen hypothetischen (!) Hinweisen gefolgt sind (langjährige Leser wissen, was jetzt kommt): Bitte überlegen Sie sich, ob Sie Ihr Depot absichern wollen!
Natürlich wäre es etwas seltsam, für das kleine Paula-Depot (mit einer aktuellen Investitionssumme von 7.600 Euro) eine Absicherung zu manifestieren. Aber sicherlich gibt es „Klein"-Anleger, die das 10 bis Hundertfache (oder gar mehr) in Dax-Werte investiert haben. Ich persönlich (jetzt muss ich aus rechtlichen Gründen aufpassen, wie ich das formuliere) würde solch eine Absicherung via Put-Optionen oder Put-Optionsscheinen vornehmen, sobald der Dax, begleitet von hohen Umsätzen, unter 6.346 Punkte (Zwischen- Hoch vom Oktober) fällt. Daneben behalte ich besonders gut die 6.500er Marke im Auge bzw. das Dax-Verhalten, falls er diese Marke erreicht. Eines lehrt die Erfahrung:
Wenn es runter geht, dann wird es relativ schnell gehen. Und darauf sollte Ihr Depot vorbereitet sein. Natürlich, ich kann mich täuschen. Der Dax kann auch bis auf 7.000 Punkte durchmarschieren. Aber sorglos darauf „hoffen" sollten wir nicht... Und wie Ihnen langjährige Leser ebenfalls bestätigen können, habe ich mittelfristige Wendepunkte (nach unten) bislang meist recht gut getroffen. Ich werde hier im Investors daily zu gegebener Zeit noch einmal darauf hinweisen.
Achten Sie also bitte auf die oben genannten Punkte und überlegen Sie sich ggf., ob Sie Ihr Depot ganz oder teilweise absichern möchten, falls (und darauf kommt es natürlich an) der Dax Schwäche-Anfälle bekommen sollte. Alternativ wäre ein enges Heranziehen der Stopps zu überdenken (Einsteigen können Sie immer wieder...), auch wenn ich hier im Paula-Depot analog zu selbiger Strategie die Stopps noch in relativ sicherer Entfernung lasse.
Gewinner / Verlierer Dax
Zeitraum: Schlusskurs Freitag, 13. Januar 2012 bis Schlusskurs Freitag, 20. Januar 2012
| Name | WKN | G / V 13.1.2012 bis 20.1.2012 |
| Commerzbank (X) | 803200 | 21,27% |
| Lufthansa NA (X) | 823212 | 12,33% |
| Deutsche Bank NA (X) | 514000 | 12,28% |
| Thyssen-Krupp (X) | 750000 | 10,72% |
| Daimler NA (X) | 710000 | 10,50% |
| BMW (X) | 519000 | 8,79% |
| Infineon Technologies NA (X) | 623100 | 8,09% |
| Allianz SE NA (X) | 840400 | 7,56% |
| HeidelbergCement (X) | 604700 | 7,29% |
| Volkswagen VZ (X) | 766403 | 6,75% |
| MAN (X) | 593700 | 5,80% |
| Henkel AG & Co. VZ (X) | 604843 | 5,78% |
| adidas (X) | A1EWWW | 5,11% |
| Metro (X) | 725750 | 4,57% |
| .DAX (X) | 846900 | 4,25% |
| Münchener Rück NA (X) | 843002 | 3,83% |
| Siemens NA (X) | 723610 | 3,39% |
| Fresenius SE & Co KGaA (X) | 578560 | 3,37% |
| Beiersdorf (X) | 520000 | 2,66% |
| SAP (X) | 716460 | 2,47% |
| K+S AG NA (X) | KSAG88 | 2,37% |
| Deutsche Post NA (X) | 555200 | 2,17% |
| Merck KGaA (X) | 659990 | 1,63% |
| Linde AG (X) | 648300 | 1,53% |
| BASF NA (X) | BASF11 | 1,34% |
| Bayer NA (X) | BAY001 | 1,33% |
| Fresenius Medical Care (X) | 578580 | 0,71% |
| E.ON AG (X) | ENAG99 | 0,31% |
| Deutsche Telekom NA (X) | 555750 | -0,25% |
| RWE (X) | 703712 | -2,37% |
| Deutsche Börse NA (X) | 581005 | -2,47% |
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