Öl, Gold und Agrar halten sich weiter auf hohem Niveau
Profit Radar zum Thema Gold als Geldanlage
vom 10. März 2008 19:00 Uhr
ENL5454
Die USA stecken zweifelsohne in einer Wirtschaftskrise. Die Kreditkrise weiter jetzt auch auf andere Bereiche aus. “Die Stimmung in den USA ist in der Tat schlecht”, so mein Eingangsstatement. “Ich kann aber nur davor warnen, den Fehler zu machen, die USA zu unterschätzen. Denn die Amerikaner legen einen Pioniergeist an den Tag, den es sonst kaum gibt. Ich glaube deshalb, dass die USA schneller die Krise schneller meistern werden als dass die SPD aus dem Umfragetief herauskommt.”
Das ist zwar flapsig formuliert, trifft aber den Punkt. Ich will Ihnen hier nichts vormachen: Ich gehe davon aus, dass wir vor einem schwierigen halben Jahr stehen werden. Denn die neuesten Zahlen aus den USA zeigen erneut, dass die Konjunktur sich abschwächt. Ob man dies nun Rezession nennt oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle.
Fakt ist: Die gestern gemeldeten Arbeitsmarktdaten hat Wall Street negativ überrascht. Außerhalb der Landwirtschaft ging die Zahl der neu geschaffenen Stellen um 63.000 zurück. Erwartet wurde ein Zuwachs von 25.000. Damit ging die Beschäftigung den zweiten Monat in Folge zurück. Unterdessen hat die US-Notenbank angekündigt, die Aktienmärkte mit einer Liquiditätsspritze von über 100 Mrd. US$ zu stützen. Während man in Deutschland weiterhin debattiert, wer mit wem koaliert oder nicht, wird man in den USA längst aktiv und wird nichts unversucht lassen, die Konjunktur zu stützen. Was man den Amerikaner auch immer vorwerfen mag – diesen Pragmatismus schätze ich. Und: In jeder Krise wird es Chancen geben, die Sie nutzen können. Das sehen Sie zum Beispiel an den Wall-Street-Radar -Empfehlungen aus den Bereichen Gold, Öl und Agrar.
Gute Kurse wünscht Ihnen
Volkmar Michler