OBJEKTIVE Fakten sprechen gegen Gold

in Wave Daily zum Thema Gold
vom


Zum Ende hin möchte ich noch einmal folgendes hervorheben:

Ich habe versucht, die in der Beitragsreihe genannten Fakten völlig objektiv aufzuzählen. Ich habe zum Beispiel die Daten vom World Gold Council zum Angebot und zur Nachfrage in 2011 unverändert übernommen. Ich kann also nichts dafür, dass ein Angebotsüberhang vorlag.
Und auch die Argumente zum ersten Quartal 2011 habe ich dem entsprechenden Bericht entnommen. Sie können beides im Internet einfach nachlesen. Da gibt es aktuell keine Argumente pro Gold zu lesen.


Ja, ich bin nicht sonderlich bullisch für Gold, aber das liegt an der Summe der Fakten. Gold steigt seit 8 Monaten nicht mehr. Und nun kennen wir auch die Gründe, die dafür wohl verantwortlich sind. Ist es denn dann so falsch von mir, bereits vor einem Jahr begonnen zu haben, vor dieser Entwicklung zu warnen?

Statt mich als Papiergeldtiger zu bezeichnen, sollten Sie doch froh sein, wenn Sie meinen Warnungen bis heute gefolgt sind, statt auf die dem Modetrend gefolgten Goldbullen aus anderen Medien zu hören.

Agressive Töne der Gold-Bullen

Und was die aggressiveren Töne angeht, so kann ich auch hierzu noch ein Beispiel nennen:

"Sie lernen es halt nie. Ist ja niedlich ausgedrückt. Zum Vermögensschutz kann Gold "ganz nett" sein. Kapieren Sie es endlich. Es gibt bei einer Währungsreform keine bessere Möglichkeit um sein Vermögen zu schützen.

Sie wollen als Trader an Kursveränderungen verdienen. Wenn Sie an Kursveränderungen Geld verdienen wollen, dann hören Sie auf zu traden, denn 90 - 95% der Trader verlieren Geld. Werden Sie Investor, dann sind die Chancen ungleich höher an der Börse erfolgreich zu sein.

Es ist ja das Recht der Jugend besser sein zu wollen als die "Alten" . Wie hat schon Altmeister Kostolany sinngemäß gesagt: An der Börse kommen zuerst die Niederlagen und später der Erfolg.

Nun fühlen sich ja die EW-Jünger als das Non-Plus-Ultra der Kurvendeuter. Sie sind es natürlich nicht. Sie erheben die Methode zur Wissenschaft indem sie die Kurven noch mit Fibonacizahlen und wenn es gerade sein muß auch noch mit der fundamentalen Analyse verbinden um so dem Leser ein hochkompliziertes, supertolles System vorzugauckeln. Der Nutzen dieses Systems ist ähnlich dem einer Fata Morgana in der Wüste. Es gibt keinen!

Und warum die EW-Analysten alle gegen Gold sind ist auch klar. Es gefährdet in hohem Maße ihre Existenzberechtigung. Wer braucht noch Kurvenakrobaten, wenn er den wirklichen Wert des Goldes erkannt hat? Ok, das mußte einmal gesagt sein."

Erst die Erfahrung, dann der Erfolg

Jeder hat ein Recht auf eigene Meinung. Der Eine erzielt beim Traden Gewinne (dazu kann ich mich nachweislich zählen, denn ich bestreite damit meinen Lebensunterhalt) und die anderen (ca. 95 %) verlieren beim Traden Geld. Auch ich habe mehrere Depots in meiner "Lernphase" geschrottet bzw. verzockt. Das von dem Leser gewählte Zitat von Herrn Kostolany („An der Börse kommen zuerst die Niederlagen und später der Erfolg.") kann ich also zu 100% unterschreiben.

Und ich kann Ihnen aus der Erfahrung heraus versichern, dass eine Kombination mehrerer charttechnischer Methoden in Verbindung mit der Betrachtung fundamentaler Daten zum Erfolg führt - und eine gehörige Portion Erfahrung gehört in erster Linie dazu.

Eigentlich ist es also positiver ausgedrückt an der Börse so, dass erst die Erfahrung und dann der Erfolg kommt. Viele dieser 95 % handeln ohne Erfahrung und in den blauen Dunst hinein.

Ein hochkompliziertes System verständlich erklären

Im Wave Daily versuche ich nicht ein "hochkompliziertes, supertolles System vorzugauckeln", sondern das hochkomplizierte System "Börse und Wirtschaft" für meine Leser verständlich zu vermitteln, genau wie meine Kollegen vom Investor Verlag und der Verlag insgesamt. Dafür sind wir da - für Sie - und das zum Teil sogar kostenlos.


Ich wünsche Ihnen allen gute Gewinne und ein erholsames Wochenende
Sven Weisenhaus

von
Sven Weisenhaus
Sven Weisenhaus

Sven Weisenhaus handelt seit mehr als 10 Jahren Aktien, Zertifikate und inzwischen hauptsächlich CFDs. Im Wave Daily dreht es sich meist um Elliot Wellen.

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Kommentar von Daniel B

Hallo Herr Weisenhaupt, da Ihnen anscheinend wesentlich mehr Leser mit kritischen Kommentaren schreiben, nutze ich jetzt die Gelegenheit für einen Pro-Kommentar. Ersteinmal vielen Dank für Ihre Arbeit und vor allem auch das kostenlos zur Verfügung gestellte Wissen und Erfahrung. Ich freue mich täglich auf Ihre Analysen, die empfinde ich als sehr hilfreich! Ich danke Ihnen auch, dass Sie so konsequent die Belange eines Traders unterstützen und nicht, wie etliche andere Kommentatoren, die möglichen Gewinne in 5, 10 oder 20 Jahren. Ich möchte nicht sagen,dass dieser langfristige Ausblick unwichtig ist, doch für meine jetzige Situation ist das Naheliegende das, was jetzt erfolgreich erscheint. Bei Ihren Analysen habe ich immer wieder festgestellt, dass sie weder die langfristige Sicht aus den Augen verlieren, noch die kurzfristigen Entwicklungen ignorieren. Doch Sie zeigen immer wieder die Möglichkeiten auf, wo JETZT Chancen nutzbar sind, nicht erst in x Jahren. Vielen Dank dafür und bitte weiter so Daniel B.

Antworten
Antwort von Sven Weisenhaus:

Hallo Daniel! - - - Was soll ich da bloß sagen bzw. schreiben?! Freue mich natürlich riesig über Ihren Kommentar! Einen ganz herzlichen Dank für das Feedback. - - - Und lassen Sie es mich auch wissen, wenn Ihnen mal etwas nicht gefällt oder etwas unklar ist. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus

Kommentar von Rettich

zuerst möchte ich Ihnen zu Ihrer Goldanalyse vor einem knappen Jahr gratulieren, wer richtig liegt, hat Recht! Zu Ihren Argumenten pro und contra Goldanlage: Hier fehlt mir ein philosophischer Grund um nicht in Gold anzulegen, nämlich der Punkt, dass man mit einer Anlage in Gold in etwas investiert, das tot ist, das durch sein reines Vorhandensein (im Gegensatz zu einem Haus, einer PV-Anlage, einer „grünen“ Fabrik) keinem Menschen irgend einen Nutzen bringt. Das Argument in Notzeiten zieht auch nicht wirklich, denn wer dann Gold hat, benötigt auch eine Schusswaffe um diesen toten Gegenstand vor Diebstahl zu schützen, was wiederum den jeweiligen Besitzer in Gefahr bringt, obwohl gerade in Notzeiten nichts nutzloser (man kann es nicht essen oder trinken, damit nicht düngen, keine Maschine damit antreiben) ist als Gold. Mit einer Investition in Gold treibt man lediglich den Preis von Gold nach oben, da begrenztes Angebot (was der eigentliche Grund darstellt, warum Menschen in Gold investieren, kein Tier würde sich deshalb krumm legen), was wiederum noch mehr Umwelt- und Ressourcenzerstörung unterstützt, schließlich werden zur Goldgewinnung (zu der ein hoher Goldpreis einen Anreiz setzt) gewaltige Mengen an Umwelt umgepflügt, gewaltige Mengen an Diesel verbraucht, gewaltige Mengen an Wasser verschmutzt, vom teilweisen Einsatz von Quecksilber etc. ganz abgesehen. Das Argument, in 20 Jahren ist alles Gold gefördert hört sich für mich nicht sehr glaubwürdig an, seit Jahrtausenden bauen Menschen Gold ab, weshalb sollte gerade nun in 20 Jahren kein Gold mehr da sein? Vor 50 Jahren wurde, glaube ich, von 20-30 Jahren gesprochen. Und zu guter Letzt: Was hat Gold je Gutes für die Menschheit gebracht? Die Ernährung gesichert/verbessert? Häuser/Brücken verbessert? Die Arbeit erleichtert?Friedenn gestiftet?

Antworten
Antwort von Sven Weisenhaus:

Guten Tag! - - - Bereits vor Monaten/Jahren hatte ich schon die Frage gestellt, "Hat Gold überhaupt einen derart hohen Wert?" - - - Schauen Sie sich einfach einmal meinen Beitrag vom 29.12.2010 (http://www.investor-verlag.de/hat-gold-ueberhaupt-einen-derart-hohen-wert/113087442/) - - - Diese These hatte ich in weiteren Beiträgen mehrmals wiederholt. - - - Das Argument mit den 20 Jahren war natürlich rein mathematisch. Es ist wohl eher zu erwarten, dass gewisse Goldvorkommen niemals gefördert werden können, da geologisch unereichbar. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus

Kommentar von C A

Ich habe bei solch kritischen Bemerkungen das Gefuehl schon mehrmals bestaetigt bekommen, dass diese Leute ihren eigenen Frust loswerden wollen; persoenlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass zufriedene Menschen eine andere Wortwahl anwenden

Antworten
Antwort von Sven Weisenhaus:

Guten Tag! - - - Gebe Ihnen da völlig Recht. Und ein sehr häufiger Anfängerfehler an der Börse ist es, zu lange an der eigenen Meinung festzuhalten, obwohl die Charts längst anzeigen, dass man falsch liegt. - - - Häufig ist es dann so, dass man sich bei im verlustliegenden Positionen vornimmt, auszusteigen, sobald das Einstiegsniveau erreicht ist, um wenigstens die aufgelaufenen Verluste zurückzugewinnen. Meist geht diese Strategie jedoch in die Hose und kostet viel Geld. Ich spreche da aus Erfahrung, habe jedoch aus diesen Fehlern gelernt. - - - Der Leser scheint diesen Fehler vielleicht gerade zu erleben. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus

Kommentar von Michael Schäfer

An den Kommentaren sieht man sehr schön, wie sehr unser Verhalten auch in Dingen wie Geld, Börse, Gold usw. usw. von unseren persönlichen Befindlichkeiten, sprich psychoemotionalen Faktoren abhängt. Wenn man sich etwas innerlich zu eigen gemacht hat so hat man die Tendenz daran festzuhalten. Und man wird die Fakten immer so interpretieren, dass man sich bestätigt. Dieses als Rationalisierung bezeichnete Verhalten gilt für alle Lebenslagen und ist dem menschlichen Verhalten immanent. Es ist auch gewissermaßen ein Schutzmechanismus, da man sich wohlfühlt in einer einmal sich zurechtgelegten Welt. Jeder Angriff darauf in Form von Gegenpositionen löst entsprechende Reaktionen aus, die dann, wie man sieht, auch unqualifiziert daher kommen. Da fällt es dann beiden Seiten schwer sich der wirklichen Substanz zu widmen. So wenig wie bei Aktien wissen wir, wie sich der Goldpreis entwickeln wird. Alle Argumente, die angeführt wurden für oder gegen steigende Notierungen können, müssen aber nicht zum Tragen kommen. Analysiert man diese und betrachtet man die einschlägigen Kommentare der letzten Jahre so sind die jetzigen Äußerungen nichts Neues. Auch als der Goldpreis 400, 600, 800, 1000 usw. überstieg, wurde vor Einbrüchen gewarnt. Und diese können auch kommen. Auch kann es jahrelange Konsolidierungen oder Richtungsänderungen geben. Das gilt doch für alles wofür wir unser Geld ausgeben. Jeder muss also selbst entscheiden, ob er Gold kauft oder nicht, man sollte nur wissen warum. Nichts spricht gegen langfristige weitere Steigerungen aber auch nichts gegen Abschwächungen. Es ist also nicht sinnvoll seine Entscheidungen von der einen oder anderen Entwicklung zu stark abhängig zu machen. Trotzdem gibt es Fakten, die man nicht vergessen sollte. Gold ist und bleibt begrenzt und es muss gekauft werden, wenn man es besitzen will. Das kann man nur mit Geld, das man erwirtschaftet hat, insofern entspricht das Gold auch einer erbrachten Wirtschaftsleistung, was mit dem Geld der Rettungsschirme und anderen Vermehrungsinstrumenten nicht sagen kann. Je mehr diese Geldvermehrung stattfindet um so mehr wird Gold im Sinne eines echten Geldes werthaltiger. Und nun muss man bedenken, dass im Ernstfall es nicht darauf ankommt, was man mal für das Gold bezahlt hat, sondern was man dafür an tatsächlichen Gütern bekommt. Wer dann nichts hat könnte schlecht aussehen. Man darf auch nicht übersehen, dass der Goldpreis nicht von uns, die wir ein paar Münzen oder Barren erwerben bestimmt wird. In der Regel ist der private Goldbesitz auch nicht handelsbestimmend. Es dürfte bekannt sein, wer an steigenden Kursen nicht interessiert und umgekehrt. Aber etwas für die Zukunft. Je mehr Gold die Notenbanken letztlich haben bzw. je mehr das Verhältnis Gold- zu Geldreserven zugunsten des Goldes sich verschiebt, je weniger werden diese an niedrigen Notierungen interessiert sein. Es gibt also schon einige Fakten, die heute stabilisierender und tendenziell die Nachfrage steigen lassen als dies noch zu Zeiten der Fall war, als die Notenbanken ihr Gold verschleuderten. Vielleicht sollte man einmal nachrechnen, was die Bank of England für ihr Gold bekommen hat als sie es verkauft hat. Also man dürfte kaum verarmen mit einem strategischen Goldkauf

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Kommentar von fatbobger

Ich denke, viele Menschen denken bei Gold an die "gute alte Kaiserzeit", die aber dann in der Realität ganz bescheiden für den Normalbürger war. Das zweite Problem der Goldpermabullen ist die irrige Annahme, dass die Zentralbanken keine Macht hätten und dass einmal geschöpftes Geld ewig im Geldkreislauf verharrt, was natürlich nicht stimmt, weil das meiste Geld per Kredit "geschöpft"wird. Das dritte Problem ist, dass mehrere Goldstandards NACHEISLICH auf das Allerkläglischste GESCHEITERT sind. Das heißt, Rohstoffbasierte Werte sind unflexibel und können einer modernen Wirtschaft nicht angepasst werden. Sie bevorzugen womöglich einseitig rohstoffproduzierende Länder. Deutschland ist leider nicht als rohstoffproduzierend bekannt und wäre dann deutlich benachteiligt. Ich/wir im Wertpapierklub halten ca 10- 15% unseres Vermögens in Gold und Silber, aber nicht mehr. Momentan kaufen wir Zigarettenhersteller und zyklische Firmen, die sich im Aufwärtstrend befinden. Firmen produzieren Dinge, die wir brauchen und wenn das Geschäftsmodell stimmt, ist das die beste Absicherung für die Zukunft. Vielen Goldpermabullen unterstelle ich einfach eine gewisse Form von Existenzangst, die sie mit dem Kauf von Gold bekämpfen wollen. Das kann dann krankhafte Züge annehmen. Sichtbar wird dies, wenn verschiedene Verschwörungstheorien die Runde machen. Ganz klar ist aber auch die Signalwirkung des Goldpreises. Den Haupteigentümern von Gold (=Zentralbanken) darf man schon unterstellen, dass sie diesen Kurs beeinflussen, um nicht die falschen Signale auszusenden. Dazu braucht man aber keine Verschwörungstheorie. P.S: Ein Goldhandelsverbot ist schnell eingeführt und dann wird es in der Krise SEHR schwer in größerem Ausmaß von seinen Goldbeständen zu profitieren, da einen jeder anzeigen kann, wenn man Gold verwendet. Wenn dann nach mehreren Jahren eine Währungskrise beseitigt wurde, darf man wieder mit Gold handeln, dann ist es zu spät. Die meisten Bürger haben auch noch nicht verstanden, dass unsere Regierungen Rahmenbedingungen/Spielregeln schaffen, die ein Wirtschaften erst ermöglichen. Gegen die Regierungen kann keine Unternehmung/Bürger Geschäfte machen. Das Baden in Weltuntergangstheorien bringt nichts, und die guten Jahre kann uns niemand aus dem Kopf herausoperieren. Seit 1950 läuft unsere Wirtschaft hervorragend, der Generationswandel wird dann einige Probleme aufwerfen. Aber, wenn dann alle Rentner zum Lebensunterhalt ihre Goldvorräte auflösen MÜSSEN, kann man sich gut vorstellen, was mit dem Goldpreis passieren kann. In 10 Jahren befürchte ich einen massiven Zinsanstieg, der äußerst schädlich für den Goldpreis ( auch Aktien) sein wird. Das hat allerdings mit Trading nichts zu tun.

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Kommentar von Herbert

Guten Tag Herr Weisenhaus Ich kann leider Ihre Einschätzung überhaupt nicht teilen. So sehr ich mich bemühe, einen noch so kleinen Grund zu finden, wieso Gold nun in die Gegenrichtung drehen sollte, umso mehr Gründe finde ich für das Gegenteil. Fundamental gesehen ist es eigentlich schon fast eine Sünde, zu schreiben, dass Gold nun einbrechen wird. Vorher schneit es wohl schwarz. Auch wellentechnisch gesehen, werden Sie von Ihren Waver Kollegen überhaupt nicht bestätigt. Für André Tiedje ist es z.B. keine Frage, ob Gold in Zukunft wieder steigt. Er hält zwar eine Ausdehnung der Korrektur bis ca. 1200 nach wie vor für möglich, ist jedoch auch überzeugt, dass wir die nächsten Jahre ein Mindestziel von $4000 pro Unze sehen werden. Auch andere Waver sehen das genauso. Mit ihrer Analyse sind Sie also ein wirklicher Exot. Aber auch Exoten können mal ins schwarze treffen - obwohl ich es in diesem Fall für ausgeschlossen halte. Trotzdem viel Erfolg mit ihrer Methode Herbert

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Antwort von Sven Weisenhaus:

Hallo Herbert! - - - Sie müssen sich ja gar nicht bemühen, sie finden in meinen aktuellen Beiträgen zum Thema Gold aus meiner Sicht genügend Gründe gegen Gold. Ich nehme Ihnen die Arbeit also quasi ab. - - - Ich hatte auch Gründe FÜR Gold genannt. Doch leider finde ich, so sehr ich mich bemühe, in Ihrem Kommentar keine Argumente FÜR Gold, die Sie doch in so zahlreicher Form kennen. Vielleicht nennen Sie hier auch einmal einige. Dann können wir diese gerne konkret besprechen. - - - Vielleicht können Sie mir auch den Link zu den Analysen meiner Kollegen schicken, dann sage ich Ihnen auch gerne meine Meinung dazu. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus

Antwort von Herbert:

Guten Tag Herr Weisenhaus Ok, Sie haben Gründe genannt. In Relation gesetzt mit der weiteren Zuspitzung der Euro und Dollar-Krise, sind diese jedoch ein Tropfen auf den heissen Stein. Wie erklären Sie sich im Weiteren, die anhaltenden Rekord-Goldzukäufe der Zentralbanken (siehe: www.goldseiten.de/artikel/135599--Goldkaeufe-der-Zentralbanken-verleihen-dem-Bullenmarkt-eine-neue-Dimension-.html) ? Die müssten ja alle doof sein,ihr Geld in einen Rohstoff zu buttern, welcher Ihrer Meinung nach bald an Wert verlieren wird. Ich kann beim besten Willen kein Grund finden, wieso Gold nun drehen sollte. Gruss Herbert

Antwort von Sven Weisenhaus:

Guten Tag! - - - Es ist wohl kaum anzunehmen, dass Notenbanken als Gold-Spekulanten am Markt auftreten. Insbesondere, da die Notenbanken und die Politik eigentlich kein Interesse an steigenden Goldkursen haben dürften. Denn hohe Goldpreise stehen für Krisen oder zeigen Inflation an. Und das Interesse der Politik muss es sein, eine heile Welt vorzugaukeln, auch um die eigene Währung zu schützen. Steigende Goldpreise sind dem also nicht dienlich. Die Goldkäufe der Notenbanken finden also nicht in Hoffnung steigender Preise, sondern lediglich als strategisches Investment statt. - - - Schauen Sie sich einfach mal an, wann Notenbanken Gold ge- und verkauft haben. Hieran werden Sie erkennen, dass Notenbanken keine Gewinnerzielungsabsicht haben. Hier stehen strategische Motive im Vordergrund. - - - Ich würde auch behaupten, dass sich die Eurokrise in den letzten Monaten nicht entspannt hat. Dennoch ist Gold nicht weiter gestiegen. Das Krisenargument verliert damit an Bedeutung. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus

Kommentar von fatbobger

Sehr geehrte Goldbullen, ich glaube eben NICHT, dass der Goldpreis wegen der Griechenlandkrise steigt, sondern er wird FALLEN, weil Banken und Großanleger Positionen liquidieren MÜSSEN um aus der Krise entstehende Verluste auszugleichen. Die Vernichtung griechischer Geldanlagen führt zu einem DEFLATIONÄREN Impuls. Man sieht bereits HEUTE, dass das viele gedruckte Geld GAR NICHT in den Wirtschaftskreislauf gerät. Herr Weisenhaus nimmt eine Tradingperspektive ein und deswegen interessiert es an dieser Stelle überhaupt nicht wo Gold in 5/10 Jahren sein könnte. Wenn man die Goldpreisentwicklung der letzten 2 Monate angesehen hat, sieht der Dümmste, dass der Goldchart wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängt. Also ich behaupte, dass mit Gold auf der LONGseite in den nächsten 2 Monaten NICHTS zu verdienen ist. Manche Goldbullen übersehen auch, dass die kurzfristige Prognose bei Gold auch bei Goldfananalysten nach unten zeigt und die "4000" dann irgendwo in der Zukunft liegen. Wenn man dann den richtigen Einstieg findet, sind dann sehr wohl wieder Gewinne mit Gold möglich, genauso wie mit Aktien. Für festverzinsliche Anlagen sehe ich eher schwarz. Für Silber bin ich nach einer evt. Korrektur auf bis zu 27 bullisch, da Silber in der Industrie verbraucht wird und mit geringen Investitionssummen der Silberpreis stark bewegt werden kann, aber auch der Silberpreis kann sich der Preisentwicklung bei den Edelmetallen nicht entziehen.

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