Nur ein kurzer Sieg für Obama
Daniel Wilhelmi in Profit Radar
vom 4. Mai 2011, 19:00 Uhr
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Es klingt irgendwie makaber, aber so ist es halt: Der Gewinner des Todes von Osama Bin Laden ist US-Präsident Obama. Bis Sonntag war die Wiederwahl von Obama eigentlich überhaupt kein Thema mehr. Lassen Sie sich da nichts von der deutschen Presse erzählen, die den charismatischen, schwarzen US-Präsidenten immer noch viel positiver darstellt, als es in Wirklichkeit der Fall ist.
Fakt ist: Obama war bisher ein schlechter Präsident. Natürlich hatte er es in Folge der Finanzkrise und 8 Jahren Bush-Regierung alles andere als leicht. Und natürlich konnte Obama die völlig überzogenen Erwartungen der Welt (nicht mal so sehr innerhalb der USA) erfüllen. Aber das ändert nichts an dem Fakt: Obamas Präsidentschaft war bisher eine einzige Enttäuschung.
Lassen Sie mal aus dem Spiel, dass Obama schwarz ist und nach der personifizierten Präsidenten-Katastrophe George W. Bush ins Amt kam. Wenn Sie sich nur die Leistungen von Obama anschauen, dann lassen diese nur einen einzigen Schluss zu: Das Amt des US-Präsidenten ist für Obama eine Nummer zu groß.
Das Verrückte ist, dass es Obama geschafft hat, nicht nur die konservativen Amerikaner zu enttäuschen. Er hat auch noch die Linke enttäuscht. Das muss am erst mal schaffen. Obama hatte die Chancen, Themen wie den Aufbau regenerativer Energien oder die Regulierung der Wall Street anzugehen.
Das hatte er ja auch als Wahlversprechen groß angekündigt. Was ist bis heute passiert? Nichts. Wussten Sie, dass von den Chefetagen der großen Wall Street-Investmentbanken, deren Gier die Finanzkrise auslöste, bis heute kein einziger Top-Manager überhaupt angeklagt wurde? Nicht mal verurteilt. Nur angeklagt.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Eberhard Brandhuber (05.05. 2011 15:40 Uhr):
Wer hätte was besser machen sollen??????????????????
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