Trotz des Erfolges seiner Empfehlungen legt Till Kleinlein ganz besonderen Wert auf ein passendes Geld- und Risikomanagement. Seine Leser profitieren täglich davon.
Till Kleinlein in Devisen-Monitor
vom
am Vatertag ging es mit den Kursen weiter gen Süden. Ausnahmsweise kann dies nicht den Griechen in die Schuhe geschoben werden, denn die Angst um Spanien, und insbesondere deren Banken, geht wieder um. Die Ratingagentur Moody´s stuft 16 spanische Banken ab. Gerüchten zufolge wurden bei der teilweise verstaatlichten Sparkasse Bankia in der vergangenen Woche mehr als eine Milliarde Euro von Kunden abgehoben. Nachdem die 6.300er-Marke nun auch nach unten durchbrochen wurde, liegt das Ziel der Bären bei 6.000 Punkten.
Ob vor dem Beginn des Wochenendes sich genügend mutige Anleger gegen den Short-Trend stellen und auf Einkaufstour gehen? Es ist zumindest zu bezweifeln. Vorbörslich sind es weiter die Bären, die sich schamlos austoben dürfen. Doch es kommt auch wieder die Zeit, in denen sich diese geniert in die Ecke zurückziehen werden. So ist Börse, und so wird sie immer sein. Lassen Sie sich von dieser extrem pessimistischen Stimmungslage nicht zu sehr anstecken. Sie werden sonst die Chancen auf der Long-Seite nicht erkennen oder aber nicht den Mut haben, diese auch zu nutzen.
Der Kurzüberblick:
| Dax: | -1,18% |
| Dow Jones: | -1,24% |
| EuroStoxx50 | -1,31% |
| EUR/USD: | -0,20% |
| Gold: | -2,23% |
| Silber: | +3,05% |
| Öl (Sorte Brent): | -1,37% |